7 Gewohnheiten, die deine grauen Zellen fit halten
Mentale Fitness

7 Gewohnheiten, die deine grauen Zellen fit halten

Was wir täglich tun, hat einen großen Einfluss darauf, wie wir uns entwickeln. Wenn du deine grauen Zellen auf Trab halten willst, solltest du dein Gehirn also routinemäßig mit kleinen, stimulierenden Impulsen versorgen. Unsere sieben Tipps geben dir Inspiration, was du tun kannst, um dein Gehirn im Alltag fit zu halten. Auch der Spaß kommt dabei garantiert nicht zu kurz!

Tipp 1: Dem Smartphone eine Pause geben

Unser Smartphone ist einer der größten Problemfaktoren für unsere Konzentration. Schon wenn es still neben uns liegt, beeinträchtigt es unsere Aufmerksamkeit. Wenn du also etwas mit voller Konzentration tun willst, dann setze dein Smartphone in den Flugmodus. Lege es zudem in eine Schublade oder trage es in ein anderes Zimmer. Wichtig ist, dass es außer Sichtweite ist. Dann kannst du dich ungestört ganz deiner Haupttätigkeit widmen. Übrigens kann regelmäßiges Digital Detox deine Lebensqualität in vielerlei Hinsicht verbessern.

Tipp 2: Brich mit starren Denkroutinen

Unser Gehirn ist ein recht faules Organ. Es versucht, möglichst für jedes Problem mit dem geringsten Aufwand eine zufriedenstellende Lösung zu finden. Darum lieben wir auch Routinen so sehr. Wenn wir jeden Tag das Gleiche frühstücken, vermeiden wir damit, uns immer wieder aufs Neue Gedanken darum machen zu müssen. Auch auf dem Weg zur Arbeit haben wir unsere feste Strecke. Um dein Gehirn regelmäßig vor kleine Herausforderungen zu stellen, kannst du mit bewährten Denkmustern brechen. Suche dir zum Beispiel an ein oder zwei Tagen in der Woche einen alternativen Weg zu deinem Ziel. Oder schwinge dich aufs Fahrrad und entdecke gewohnte Wege aus neuen Perspektiven.

Eine weitere Gelegenheit zum Musterbrechen bietet das Zähneputzen. Putze dir beim nächsten Mal einfach mit deiner anderen Hand die Zähne. Du wirst merken, dass du dich plötzlich deutlich mehr konzentrieren musst. Diese Übung fordert außerdem deine Geschicklichkeit und dein räumliches Denken heraus, da du dich in deinem Mund ganz neu orientieren musst, um die Zahnbürste richtig anzusetzen.

Tipp 3: Trainiere Gleichgewicht und Koordination

Mache Übungen, die Gleichgewicht und Geschicklichkeit fördern. Bist du zum Beispiel fit genug, versuche es mal mit Bouldern. Das leichte Klettern fördert das Zusammenspiel von Augen, Gleichgewichtssinn und Muskulatur. Alternativ kannst du auch Yoga machen oder Trampolin springen. Damit tust du nicht nur etwas für deine grauen Zellen, sondern hältst auch deinen gesamten Körper fit.

Tipp 4: Schalte dein Gehirn in den Leerlauf

Selbst das fleißigste Gehirn braucht mal eine Pause. Daher solltest du regelmäßig kleine Auszeiten in deinen Tagesablauf integrieren. Dazu eignen sich zum Beispiel Achtsamkeitsübungen ganz wunderbar oder geführte Meditationen. Außerdem bieten dir sogenannte Gehmeditationen die Möglichkeit, dich zu erden und beim Entspannen gleichzeitig auch noch etwas für deine körperliche Fitness zu tun.

Tipp 5: Konzentration geht durch den Magen

Ernähre dich mit gesunden Brainfoods. Nein, das sind keine Lebensmittel, mit denen du dich schlau essen kannst. Vielmehr geht es darum, dich gehirngerecht zu ernähren. Mit gesunden Fetten wie den mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, mit Vitamin B und langkettigen Kohlenhydraten versorgst du dein Gehirn mit allem, was es für eine optimale Funktionsweise braucht. Und das ist ganz schön viel! Immerhin ist dein Gehirn der größte Energiefresser im ganzen Körper. Vom Gewicht her macht es zwar nur zwei bis drei Prozent deiner Körpermasse aus, doch es beansprucht rund ein Fünftel deines täglichen Energiebedarfs für sich. Wer also viel mit seinem Kopf arbeitet, sollte ihm dazu auch den notwendigen Treibstoff bieten.

Tipp 6: Dein Gehirn braucht Wasser

Denke daran, täglich ausreichend zu trinken! Dein Gehirn besteht zu 85 Prozent aus Wasser. Trinkst du zu wenig, kann es unter anderem zu Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen kommen. Idealerweise solltest du für einen gesunden Flüssigkeitshaushalt etwa 2 bis 2,5 Liter Wasser zu dir nehmen. Alternativ kannst du auch auf ungesüßte Kräutertees zurückgreifen.

Tipp 7: Blicke über deinen Tellerrand

Was wir schon kennen, fordert unser Denken weniger stark heraus als das Neue. Daher solltest du dich regelmäßig mit neuem Input versorgen. So kannst du zum Beispiel ein Magazin zu einem Thema kaufen, mit dem du sonst gar nichts zu tun hast. Du kannst ein Musikinstrument erlernen, eine neue Sportart ausprobieren oder dir eine neue Fremdsprache vornehmen. Wichtig ist, dass du dabei Freude hast und die Messlatte anfangs nicht zu hoch setzt. Mache dir einen Spaß daraus, neue Dinge zu entdecken und jeden Tag ein anderes Stückchen unserer schönen Welt kennenzulernen.

Möchtest du auch deinen Kinder Tipps für starke Brainpower geben? Dann entdecke unseren Artikel Mentaltraining für Kids.

Ein fittes Gehirn und gute Gesundheit wünscht deine AOK Hessen.