Ärztliche Zweitmeinung
Facharztwissen

Ärztliche Zweitmeinung

Vertrauen ist gut …

Es gibt Diagnosen, die das Leben tiefgreifend verändern. Das ist besonders bei Krebs und kardiologischen Erkrankungen der Fall. Aber auch Krankheiten der Wirbelsäule oder der Gelenke können das Leben des Patienten grundlegend umkrempeln.

Letztendlich geht es um die Frage: Welche Therapie ist die richtige für mich?

Mit mehr Sicherheit entscheiden

Die Verunsicherung ist groß und neben der Diagnose gilt es nun, auch noch mit den Zweifeln umzugehen. Gerne würde man sich eine zweite, unabhängige Meinung sowohl zur Diagnose als auch zur Therapie einholen. Viele Patienten, die beispielsweise ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk brauchen, fragen sich, ob die Operation wirklich nötig ist oder ob es nicht eine Alternative dazu gibt. Wie gut, wenn man in einer solchen Situation noch mit anderen Spezialisten sprechen kann. Das hilft, Ängste und Unsicherheit abzubauen und sich für oder gegen eine Therapie zu entscheiden.

Wissen, was möglich ist

Patienten haben grundsätzlich das Recht darauf, Einsicht in die eigene Patientenakte und Unterlagen wie Röntgenbilder, CT- oder MRT-Aufnahmen zu nehmen und Kopien anzufordern. Mit diesen Kopien kann dann ein zweiter Arzt konsultiert werden, der die Unterlagen sichtet, auswertet und seine Einschätzung abgibt. Die AOK in Hessen vermittelt bei bestimmten Krankheitsbildern die Ärztliche Zweitmeinung eines renommierten Experten.

Wenn du dieses Angebot gerne nutzen möchtest, dann melde Dich bei Deiner AOK vor Ort und schildere Deinen Fall. Die Mitarbeiter in Deinem Beratungscenter empfehlen Dir gerne einen Spezialisten in Deiner Nähe, der Dir nach einem persönlichen Gespräch eine schriftliche Therapieempfehlung geben wird. Falls du mehr zu dem Thema erfahren möchtest, dann findest du unter dem folgenden Link weitere Informationen auf den Seiten der AOK Hessen: www.aok.de/hessen/zweitmeinung.