Gehirnjogging Teil 1: Übungen mit Worten und Buchstaben
Mentale Stärke

Gehirnjogging Teil 1: Übungen mit Worten und Buchstaben

Jeder weiß: Regelmäßiger Sport ist gesund, stärkt die Muskeln und sorgt dafür, dass wir körperlich fit bleiben. Doch wusstest du, dass auch Denksport wie das sogenannte Gehirnjogging einen ähnlichen Effekt auf deine grauen Zellen hat? Besondere Übungen mit Buchstaben und Worten verbessern nicht nur deine sprachlichen Fähigkeiten, sondern fördern auch deine Konzentration und Gedächtnisleistung.

Gehirnjogging-Übung 1: Sprachliches Geschick

Die folgende Übung trainiert sowohl deine sprachlichen Fähigkeiten als auch deine Kreativität. Dazu bildest du aus den folgenden zehn Wörtern kleine Geschichten:

Flugzeug – Eiscreme – Rasenmäher – Rose – Trompete – Tomate – Giraffe – Schlittschuhe – Fluss – Torte

Wichtig: In jeder deiner Geschichten müssen immer alle Wörter enthalten sein. Lasse deiner Kreativität also freien Lauf. Und keine Sorge: Es kommt weniger auf die Logik an als auf den Spaß, den du dabei hast.

Wenn du möchtest, kannst du diese Übung auch gemeinsam als Spiel mit anderen machen. Jeder denkt sich eine Geschichte mit den gleichen Worten aus. Anschließend tragt ihr sie einander vor und könnt dabei gegenseitig eure Kreativität bewundern.

Gehirnjogging-Übung 2: Alles steht auf dem Kopf

Suche dir einen Text aus einem Magazin, einer Zeitung oder auch einem Buch aus. Nun drehst du den Text auf den Kopf, sodass du die Buchstaben kopfüber von rechts nach links liest. Das mag am Anfang sehr verwirrend sein und vielleicht kommst du dir dabei etwas verrückt vor. Doch schon nach den ersten fünf Minuten hast du den Dreh raus und beginnst, dich an die neue Lesesituation zu gewöhnen.

Was das Kopfüberlesen für deine mentale Fitness tut? Ganz einfach: Du verlässt eingetrampelte Denk- und Lesepfade, stellst dein Gehirn vor neue Herausforderungen und trainierst dein räumliches Denkvermögen. Diese Übung solltest du täglich für etwa zehn Minuten machen. Anschließend kannst du den Text wieder andersherum drehen und dich auf gewohntem Weg den Zeilen widmen.

Gehirnjogging-Übung 3: Male Bilder vor deinem inneren Auge

Bei dieser Übung bekommst du erneut eine Liste von zehn Wörtern. Dieses Mal geht es jedoch darum, dir diese so gut wie möglich zu merken. Dazu malst du dir zu jedem der Begriffe ein Bild vor deinem inneren Auge. Damit machst du den Begriff auch visuell greifbar und kannst ihn dir leichter merken. Doch Achtung: Du hast fürs Merken nur drei Minuten Zeit. Stelle dir also nun deinen Timer und lege los:

  • Suppenkelle
  • Pyjama
  • Bienenwachs
  • Seelachs
  • Autobahnbrücke
  • Ringfinger
  • Kartoffelbrei
  • Strandurlaub
  • Lesebrille
  • Hochzeitsfeier

Auch diese Übung kannst du für noch mehr Spaß mit einem Partner machen und die Wortliste beliebig ergänzen. Wer von euch erinnert sich anschließend an mehr Wörter?

Gehirnjogging-Übung 4: Rückwärts sprechen

Nimm ein Buch zur Hand, das du aktuell liest oder das gerade in deiner Nähe liegt. Schlage eine beliebige Seite auf und suche dir einen Satz aus, der möglichst nicht mehr als 10 bis 15 Wörter hat. Nun lerne diesen Satz auswendig. Nimm dir die nötige Zeit, ihn dir richtig gut einzuprägen. Hast du ihn im Kopf? Klasse! Dann lege das Buch nun zur Seite und sage den Satz Wort für Wort von hinten nach vorne auf. Diese Übung ist sehr kraftvoll, denn sie trainiert sowohl deine Konzentration als auch dein Gedächtnis. Ähnliches kannst du übrigens auch mit Wörtern und ihren Buchstaben machen. Suche dir dazu ein möglichst langes Wort und buchstabiere es im Kopf von hinten nach vorne.

Frau mit Buch

Gehirnjogging-Übung 5: Weg mit den Buchstaben

Welchen Buchstaben magst du am liebsten? Hast du einen? Gut! Dann schlage nun deine Tageszeitung auf, nimm dir einen Stift zur Hand und streiche deinen Lieblingsbuchstaben beim Lesen auf der gesamten Seite durch. Diese Übung verlangt ganz schön viel Konzentration. Im Laufe der Zeit wirst du darin jedoch immer besser und benötigst weniger Zeit. Um die Übung zu erschweren, kannst du auch einen zweiten Buchstaben hinzunehmen.

Hast du Spaß daran, dein Gehirn zu fördern? Dann interessieren dich bestimmt auch unsere sieben Gewohnheiten, die deine grauen Zellen fit halten. Wer viel mit seinem Kopf arbeitet, sollte sein Gehirn auch über die Nahrung mit allem versorgen, was es für die optimale Denkleistung braucht. In unseren Artikeln rund um Brainfood stellen wir dir das Powerfrühstück für dein Gehirn vor und empfehlen dir Snacks für scharfes Denken.

Gute Gesundheit wünscht deine AOK Hessen.