Gehirnjogging Teil 2: Übungen mit Zahlen
Mentale Stärke

Gehirnjogging Teil 2: Übungen mit Zahlen

Unser Gehirn ist zwar kein Muskel, doch wir können es genauso trainieren. Regelmäßige Übungen helfen dabei, die grauen Zellen bis ins hohe Alter fit zu halten. Gerade wenn du zu Vergesslichkeit neigst oder an Konzentrationsproblemen leidest, können mathematische Übungen regelmäßig angewandt deine Leistungsfähigkeit erhöhen. Glücklicherweise gibt es viele tolle Übungen, die sich rund um die Welt der Zahlen drehen.

Gehirnjogging-Übung 1: Zufälliger Countdown

Für diese Übung benötigst du nicht mehr als zwei ganz normale Würfel. Damit würfelst du nun und addierst die beiden Augenzahlen. Die Summe ziehst du nun schrittweise von 100 ab, bis du bei 0 angekommen bist. Nehmen wir einmal an, du würfelst eine 5 und eine 2. Beides zusammen ergibt 7. Diese ziehst du nun im Kopf jeweils von 100 ab. Also 93, dann 86, 79 und so weiter. Bist du bei 0 angekommen oder kannst keine 7 mehr abziehen, würfelst du erneut.

Als Einsteiger kannst du auch mit einem Würfel beginnen. So bleiben automatisch die Zahlen etwas geringer, mit denen du anschließend im Kopf rechnest. Bist du bereits fortgeschritten, kannst du dazu übergehen, von 200, 300 oder sogar 1.000 herunterzuzählen statt von 100. Doch Achtung: Jedes Mal, wenn du dich verzählst, musst du wieder von Neuem beginnen.

Gehirnjogging-Übung 2: Was kostet der Einkauf?

9,56 Euro oder 2,39 Euro – die Preise in unseren Supermärkten sind manchmal ganz schön krumm und schief. Da fällt es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Genau das wollen wir mit dieser Übung trainieren. Gehe bei deinem nächsten Wocheneinkauf durch die Reihen und rechne mit jedem Produkt, das du in deinen Einkaufswagen legst, die volle Summe zusammen. An der Kasse ist dann Spannung angesagt: Hast du dich verrechnet oder steht am Ende auf dem Kassenzettel genau der Betrag, den du im Kopf errechnet hast? Natürlich kann auch das Kassenpersonal mal vergessen, ein Produkt korrekt einzugeben oder über den Scanner zu ziehen. Stimmt die Zahl also nicht, wartet gleich die nächste Aufgabe auf dich: alles erneut im Kopf zusammenrechnen.

Gehirnjogging-Übung 3: Spaß mit Kennzeichen

Etwas Kopfrechnen für unterwegs gefällig? Dann siehe dir die Kennzeichen vorbei- oder vorausfahrender Fahrzeuge an und errechne im Kopf die Quersumme der Zahlen darauf. Eine Stufe schwieriger wird die Übung dann, wenn du die einzelnen Zahlen miteinander multiplizierst. Bitte mache diese Übung nur als Beifahrer oder Fahrgast. Sitzt du selbst am Steuer, solltest du deine Aufmerksamkeit stets ganz auf den Straßenverkehr richten.

Gehirnjogging-Übung 4: Zahlen in der Luft

Diese Übung fördert besonders deine Koordination. Beginne, mit der linken Hand Nullen in die Luft zu malen. Dabei steht es dir frei, ob du den Kreis jeweils im oder gegen den Uhrzeigersinn drehst. Wichtig ist, dass du die Richtung beibehältst, wenn im nächsten Schritt auch die rechte Hand hinzukommt. Mit der rechten malst du nun eine 8 nach der anderen in die Luft. Wichtig jedoch: Du malst die Linien dabei in die entgegengesetzte Richtung der linken Hand. Malst du die Nullen also im Uhrzeigersinn, fährst du rechts die Linien der 8 gegen den Uhrzeigersinn. Diese Übung ist eine echte Herausforderung! Sei also nicht zu streng mit dir, wenn es nicht auf Anhieb klappt. Mit regelmäßiger Übung wird es dir immer leichter von der Hand gehen.

Frau vor der Kühltheke

Gehirnjogging-Übung 5: Sudoku

Wer kennt sie nicht, die kleinen Zahlenrätsel, die wir in vielen Magazinen und Zeitschriften finden. Auch sie sind eine willkommene Gelegenheit, deine grauen Zellen zu trainieren. Sie fördern ganz besonders das logische Denken. Jedes der einzelnen Sudoku-Kästchen besteht aus neun Feldern, die wiederum für sich in neun Kammern eingeteilt sind. Einige Zahlen sind darin bereits vorgegeben. Diese musst du nun so ergänzen, dass sowohl in jedem Kästchen als auch in jeder Spalte und Zeile die Zahlen von 1 bis 9 jeweils nur ein einziges Mal vorkommen.

Hast du Freude am Gehirnjogging? Dann entdecke auch unsere anderen Übungen mit Buchstaben und Worten und die sieben Gewohnheiten, mit denen du deine grauen Zellen im Alltag fit hältst.

Zum scharfen Denken gehört außerdem die richtige Ernährung. Vielfältige Brainfoods und das richtige Powerfrühstück für dein Gehirn versorgen deine grauen Zellen mit dem notwendigen Treibstoff.

Ein fittes Gehirn und gute Gesundheit wünscht deine AOK Hessen.