Gemüse: die Top 10 des Redaktionsteams – Teil 1
Nahrungsmittel

Gemüse: die Top 10 des Redaktionsteams – Teil 1

Rührei mit Tomaten zum Frühstück, würziger Fenchel-Orangen-Salat am Mittag, Paprika-Sticks mit Dip als Snack am Abend – frisches Gemüse begleitet unsere Redaktion wunderbar durch den Tag. Unsere Top-Ten-Gemüsesorten lassen sich vielseitig zubereiten und liefern eine Menge Nährstoffe. Wir stellen dir im ersten Teil fünf Gemüselieblinge vor und erklären dir, warum sie so häufig auf unseren Tellern landen.

Mehr ist besser: Warum du täglich mindestens drei Portionen Gemüse brauchst

Rosenkohl und Tomaten, Fenchel und Blattspinat: Gemüse ist für unser Redaktionsteam ein täglicher Begleiter. Das bringt nicht nur sehr viel Abwechslung auf den Speiseplan – für eine gesunde und vollwertige Ernährung ist Gemüse unverzichtbar. In der Lebensmittelpyramide der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) rangieren Obst und Gemüse an zweiter Stelle nach dem Trinken (mindestens 1,5 Liter Wasser oder ungesüßte Tees pro Tag). Empfohlen werden mindestens fünf Portionen pflanzliche Lebensmittel pro Tag, idealerweise sind das drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst. Damit führst du dir täglich reichlich Vitamine und Mineralstoffe zu. Das spürst du nicht nur an deinem Wohlbefinden, man sieht es dir vermutlich auch an deiner gesunden und strahlenden Haut an.

Roh, gegart oder gegrillt: Gemüse ist in jeder Variante super für deine Gesundheit

Mit Gemüse lassen sich so viele leckere Gerichte zubereiten. Einige in unserem Redaktionsteam machen zum Beispiel liebend gerne gefüllte Zucchini mit Gemüsepaprika, wenn sie Gäste haben oder sich selbst verwöhnen wollen. Fehlt dir häufig die Zeit, aufwendiger zu kochen? Kein Problem. Du tust dir auch mit schnell zubereiteten Rohkost-Snacks, wie Möhren- oder Paprika-Sticks, viel Gutes.

Unsere zehn Gemüsesorten bieten dir in jeder Zubereitungsform gesundheitliche Benefits. Sie wirken antioxidativ und entzündungshemmend, stärken das Immunsystem und können dem Risiko für eine Krebs- oder Herzkreislauf-Erkrankung entgegenwirken. Gemüse macht auch lange satt – und du greifst weniger zu ungesunden, stark gesüßten Lebensmitteln. Bei unserer Top Ten ist sicher für jeden Geschmack etwas dabei. Vielleicht entdeckst du bereits bei den ersten fünf Sorten deinen neuen Liebling?

Gemüse: die Top 10 des Redaktionsteams

Das ist der erste Teil unserer Gemüse-Top-Ten:

Rosenkohl: Der Vitaminbooster
Viele Menschen meiden die kleinen grünen Knollen, da sie leicht bitter schmecken. Wir finden, richtig zubereitet ist Rosenkohl himmlisch! Und er steckt voller guter Dinge: Kalium, Vitamin E, C, B1, B2, B6 und Glucosinolate. Diese Nährstoffe können den Cholesterinspiegel und den Blutzuckerspiegel günstig beeinflussen.

Porree/Lauch: Der Gesundmacher
Die grünen Stangen sind ein aromatisches und würziges Gemüse, das du vielseitig zubereiten kannst – etwa in einer wärmenden Käse-Lauch-Suppe oder in dünnen Scheiben als Beigabe zum Salat. Sie sind eng mit der Zwiebel verwandt und können allerhand: Kalium, Kalzium und ansehnliche Mengen Vitamin B6 stecken in ihnen. Aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe bringen sie zudem Alliin mit, das zu Allicin verstoffwechselt wird. Allicin wirkt antibakteriell und pilztötend – sozusagen Krankheitsprophylaxe von innen.

Tomate: Das Figurwunder
Die roten Nachtschattengewächse sind eine allseits beliebte Zutat in Salaten oder Nudelgerichten. Tomaten sind Schlankmacher, da sie fast zu 95 Prozent aus Wasser bestehen. Sie weisen einen hohen Kaliumwert auf und enthalten eine wertvolle Vitamin-Kombination (B1, C, E und Niacin). Dazu haben sie Lycopin an Bord. Das zählt zu den Flavonoiden und schützt die Herz-Gefäße. Erhitzt und mit Fett gekocht, kann der Körper Lycopin besonders gut nutzen. Nudeln mit Tomatensoße sind dafür eine hervorragende Variante!

Mangold: Der Kraftlieferant
Mangold ist dank seiner geballten Power an Vitamin C, A und Eisen unsere Rundum-gesund-Beilage. Er punktet mit seinem herben, aromatischen Geschmack und lässt sich ähnlich wie Spinat verarbeiten. So hältst du ihn beim Kochen grün: Blanchiere die Blätter in kochendem Salzwasser (gib etwas Natron dazu, das lässt grünes Gemüse besonders erstrahlen) und schrecke sie anschließend in Eiswasser ab.

Rote Paprika: Der Zellschützer
Dieses Gemüse ist unser Vitamin-C-Spitzenreiter. Satte 127 mg Vitamin C bringt die rote Paprika pro 100 g roher Schote mit. Dazu kommen Flavonoide – das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die der Schale die hübsche rote Farbe geben. Sie wehren freie Radikale ab und wirken so zellschützend. Und ob roh, gebraten, gegrillt, gekocht, gefüllt: Paprika geht immer!

Gemüse richtig lagern – und superlecker verarbeiten

Du willst am liebsten gleich los zum Einkaufen und deine Vorräte mit unseren liebsten Gemüsesorten aufstocken? Vorher geben wir dir gerne noch einige Tipps: Achte darauf, dass du jede Sorte passend lagerst – Rosenkohl etwa gehört ins Gemüsefach deines Kühlschranks, Tomaten mögen es lieber zimmerwarm an einem dunklen Platz. Weitere Superstars der pflanzlichen Küche findest du in unserer interaktiven Gemüsetabelle.

Brauchst du noch mehr Inspiration, wie du Gemüse schmackhaft und sättigend zubereitest? Tausche dich doch in unserem Ernährungsforum mit Experten und leidenschaftlichen Hobby-Köchen aus! Und bist du jetzt schon neugierig, welche Gemüsesorten wir noch lieben? Das erfährst du im zweiten Teil unserer Gemüse-Top-Ten.