Junge Frau beim Training in einem Fitnesstudio auf einem Indoor-Bike.
Sportarten

Spinning: 7 Gründe, warum Indoor-Cycling so effektiv ist

Spinning ist ein schweißtreibendes Training – ob zum Fettabbau, Muskeltraining oder um Herz und Kreislauf zu stärken. Langeweile kommt auf dem Indoor-Bike nicht auf: Intensive Sprints wechseln sich mit ruhigeren Intervallen ab. Auch Anfänger können zuhause oder im Fitnessstudio direkt loslegen.                                                       

Vielleicht hast du schon mal einen Spinning-Kurs beobachtet: Kollektiv strampeln die Teilnehmer auf stationären Bikes zu rhythmischer Musik. Angefeuert werden sie dabei von den Rufen hochmotivierter Trainer. In der Regel dauert das Power-Workout eine Stunde und ist vor allem durch die unterschiedlichen Belastungsphasen so anstrengend – die Indoor-Bikes simulieren nämlich das Auf und Ab einer „richtigen“ Radtour. Der Vorteil: Du musst dir keine Gedanken um Regen, starken Verkehr oder Routenplanung machen. Auch eine spezielle Ausrüstung brauchst du nicht, du solltest lediglich auf bequeme Trainingskleidung und rutschfeste Sohlen achten.

Spinning-Rad oder Hometrainer – das sind die Unterschiede

Vom guten alten Hometrainer unterscheidet sich das Spinning-Bike deutlich: Es hat nur vorne ein Schwungrad und bietet damit keinen Leerlauf. Du kannst zwischendurch nicht mit dem Treten aufhören, sondern behältst die Trittfrequenz kontinuierlich bei. Auch die Sitzposition ist sportlicher und eher an ein Rennrad angelehnt. Statt schonendem Cardio-Training wie beim Hometrainer ist beim Spinning das Ziel, dich so richtig auszupowern. Am besten stellst du dir also eine große Flasche Wasser bereit – denn das Workout bringt dich so richtig ins Schwitzen.

Mann auf Spinningbike in Fitnesstudio mit Trainer.

Spinning: Aus diesen Gründen überzeugt das Power-Workout

Warum das Strampeln auf der Stelle so viele Fans hat? Wir haben die 7 wichtigsten Argumente fürs Indoor-Cycling gesammelt.

  1. Absolut anfängertauglich: Das Spinning-Bike ist fixiert, du kannst dich also praktisch nicht verletzen. Du musst auch keine Angst haben, etwas falsch zu machen – Indoor-Cycling erfordert keine spezielle Technik. Und das Wichtigste: Jeder Fahrer bestimmt den Widerstand an seinem Bike selbst. Du passt dein Trainingslevel also individuell an deine Kondition an und fährst bei Bedarf einfach in einem leichteren Gang. Trotzdem treten alle im gleichen Rhythmus in die Pedale. Das Gefühl, als Anfänger nicht mithalten zu können, fällt dadurch weg – und das ist wahnsinnig motivierend.
  2. Schonend für deine Gelenke: Joggen belastet die Gelenke stärker als Radfahren – das hast du bestimmt schon gehört. Aber wusstest du, dass Spinning auch besser für Knie oder Hüfte ist als normales Radfahren? Der Grund: Die Bewegungsabläufe sind durch die flüssige Übersetzung des Schwungrads runder. Zudem musst du dir keine Sorgen um Stürze oder Stoßeinwirkung machen.
  3. Perfektes Herz-Kreislauf-Workout: Du stellst die Intensität selbst ein und überwachst dabei deine Herzfrequenz und deinen Puls – beides zeigt dir ein kleiner Monitor am Gerät an. Wird die Belastung zu hoch, regulierst du sie ganz einfach, indem du mit geringerem Widerstand fährst. Generell bringt Ausdauertraining den Blutkreislauf in Schwung und erhöht das Schlagvolumen des Herzens. Dadurch senkst du die Belastung für Herz und Kreislauf.
  4. Spaß und Action sind garantiert: Durch den passenden Soundtrack verlierst du dich im Rhythmus und vergisst, dass du gerade ein anstrengendes Workout absolvierst. Und wenn du kurz davor bist aufzugeben, holt der Trainer im Spinning-Kurs noch die letzten Energiereserven aus dir heraus. Die verschiedenen Intervalle sorgen zudem für Abwechslung. Und die Gruppendynamik motiviert ungemein. Denn: Jeder ist ein Teil des Teams – egal mit welchem Widerstand er fährt.
  5. Du trainierst fast alle Muskelgruppen: Natürlich geht das Workout auf die Beine und den Po – aber das ist noch nicht alles: Durch die sportliche, nach vorn gebeugte Sitzposition trainierst du auch Schultern und Arme. Und wenn du für ein besonders anstrengendes Intervall aus dem Sattel gehst, kräftigst du die vorderen und seitlichen Bauchmuskeln und den unteren Rücken. So stärkst du deine Körpermitte und bekommst eine bessere Haltung.
  6. Spinning ist ein Kalorienkiller: Das liegt an den intensiven Intervallen, sie regen die Fettverbrennung an. Und das Bike hat keinen Leerlauf – entspannte Rollphasen fallen also weg. Pro Stunde verbrauchst du auf dem Spinning-Rad bis zu 700 Kalorien, das sind fast doppelt so viele wie beim normalen Radfahren.
  7. Du kannst Indoor Cycling in deinen Alltag einbauen: Du hast zwischen Job und Familie keine Zeit, im Fitnessstudio zu trainieren? Moderne Indoor-Bikes lassen sich mit Fitness-Apps und Videos verbinden und schon nimmst du virtuell an Kursen teil. So musst du nicht auf den Motivationsschub durch Trainer und Gruppe verzichten und bist dennoch flexibel. Einziger Haken: Spinning-Bikes sind relativ teuer – auf Online-Plattformen findest du aber auch gebrauchte Räder.

Sportlich im Alltag: Länger gesund und aktiv bleiben

Ob Spinning, kurze Power-Workouts oder Übungen mit dem Körpergewicht: Mit regelmäßigem Fitnesstraining fühlst du dich einfach besser. Denn du beugst Haltungsschäden und Herz-Kreislauf-Problemen vor und baust Stress ab. Wir unterstützen dich dabei, zum Beispiel mit den AOK-Gesundheitskursen – vielleicht sind ja unsere Yogaangebote oder Functional Fitness etwas für dich?

Übrigens lohnen sich gesunde Gewohnheiten mit unserem Programm BONUS fit gleich doppelt: Durch einen bewussten Lebensstil, etwa die Mitgliedschaft im Sportverein, sammelst du Punkte – die du in bares Geld umwandeln kannst. 

Viel Erfolg und Spaß beim Training wünscht dir deine AOK Hessen.