Babymassage: Zwerge im Glück!
Start ins neue Leben

Babymassage: Zwerge im Glück!

Die Kraft der liebevollen Berührung beruhigt, entspannt und bewirkt bei Babys kleine Wunder. Der Körperkontakt zu den Eltern gibt Neugeborenen ein tiefes Gefühl von Schutz und Geborgenheit. Sanfte Massagen unterstützen die körperliche Entwicklung des Kindes und fördern die Bindung zwischen Eltern und Kind. Mit unseren Tipps und konkreten Anleitungen bereitest du deinem Baby wohlig entspannende Momente.

Babymassage – Verwöhnerlebnis für Baby und Eltern

Eine Massage ist auch schon für Babys ein echtes Verwöhnerlebnis. Schon ab der sechsten Lebenswoche kannst du damit beginnen. Der enge Hautkontakt vermittelt ein starkes Gefühl von Geborgenheit. Neben dem Genussmoment können Massagen auch förderlich für die Gesundheit und Entwicklung deines Babys sein. Mit gezielten Handgriffen kannst du zum Beispiel den Kreislauf unterstützen, die Durchblutung fördern und die Muskeln stärken. Auch bei Blähungen oder Bauchschmerzen kannst du mit zarten Bewegungen Abhilfe schaffen. Ist dein Baby aufgebracht oder kommt nicht zur Ruhe, hilft eine Massage auch beim Entspannen und schließlich beim Einschlafen. Außerdem tut der Kontakt nicht nur den Kleinen gut. Als gemeinsames Ritual kann die Massage auch die innige Bindung zwischen den Eltern und dem Baby stärken.

Der richtige Zeitpunkt – nach dem Baden, vor dem Schlafengehen

Unmittelbar vor und nach dem Essen solltest du von einer Massage lieber absehen. Hat dein Baby Hunger, wird es nur schwer zur Ruhe kommen. Hat es gerade gegessen, ist erst mal Verdauen angesagt. Ein idealer Zeitpunkt für eine Massage ist abends vor dem Schlafengehen. Auch nach dem Baden sind Babys meist schon sehr entspannt. Eine kleine Massage kann jetzt die perfekte Ergänzung sein und bietet Gelegenheit, die Babyhaut mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion zu versorgen. Insgesamt sollte die Massage etwa 10 bis 15 Minuten dauern. Wenn dein Baby sehr begeistert ist, darfst du auch in die Verlängerung gehen.

Wohlig warm – Vorbereitung für das sinnliche Erlebnis

Der Raum sollte warm sein, damit das Baby nicht friert. Ablenkende Geräuschquellen solltest du möglichst vermeiden. Sorge außerdem für eine weiche und bequeme Unterlage. Denn nicht selten schlafen die Kleinen bei der wohltuenden Behandlung ein und können so danach einfach weiterschlummern. Bei der Massage solltest du möglichst nur natürliche Substanzen ohne Duftstoffe verwenden – wie etwa reines Bio-Mandelöl. Alles andere führt häufig zu allergischen Reaktionen und sorgt für Verwirrung der Babys. Denn diese prägen sich den Duft von Mama und Papa nämlich genau ein und erkennen sie daran schnell wieder. Wärme deine Hände erst auf, bevor du sie anlegst – zum Beispiel im warmen Wasser. Alternativ reibst du deine Handflächen etwa 30 Sekunden aneinander und gibst auch schon ein paar Tropfen Öl auf deine Hände, damit es sich ebenfalls erwärmt. Jetzt bist du bereit!

So gehts – sanfte Streicheleinheiten mit großer Wirkung

Sei dir bei der Babymassage stets bewusst, dass du es mit einem noch sehr empfindlichen Körper zu tun hast. Übe daher nur wenig Druck aus und vermeide zu schnelle Bewegungen. Wir wollen ja schließlich entspannen. Zu Beginn und sozusagen zur Begrüßung kannst du dem Baby deine warmen Hände erst einige Sekunden auflegen – eine auf den Kopf, die andere auf den Bauch. Schon die Wärme deiner Hände schafft eine innige Verbindung. Streichende Bewegungen sind das A und O. Sie sollten stets von der Mitte des Körpers nach außen führen. Wiederhole sie jeweils bis zu fünfmal an einer Stelle. Nimm dabei, wenn möglich, Blickkontakt mit deinem Baby auf und achte auf seine Reaktionen. Begleitend zu den Bewegungen kannst du dein Baby auch mit liebevollen Worten verwöhnen oder ein Liedchen singen. Auch wenn es die Sprache erst noch lernen muss, kann es die Stimmung und Botschaft hinter deinen Worten deutlich spüren.

Die schönsten Babymassagen für unterschiedlichste Bedürfnisse

Beruhigungsmassage
Wenn dein Baby unruhig oder verspannt wirkt, bringt eine Massage quer über den Körper Entspannung. Dazu legst du dein Baby auf den Rücken und streichst langsam mit beiden Handflächen schräg über den Körper. Erst von der linken Schulter hin zum rechten Fuß, dann von der rechten Schulter zum linken Fuß. Wiederhole diese Bewegungen mehrfach, bis sich dein Baby entspannt.

Erleichternde Massage bei Bauchschmerzen und Blähungen
Lasse deine Hände im Uhrzeigersinn über das Bäuchlein kreisen, während dein Baby auf dem Rücken liegt. Massiere mindestens so lange, bis sich das Baby deutlich beruhigt hat. Leidet es an Blähungen, kannst du auch sanft vom Bauchnabel zu den Beinen streichen, damit die Luft aus dem kleinen Bauch entweichen kann.

Fußreflexzonenmassage
Eine Massage der Fußreflexzonen unterstützt die Organe. Streichele mit dem Daumen punktuell über die komplette Fußsohle deines Babys. Damit stimulierst du wichtige Punkte, die ausgleichend auf den Körper wirken können.

Sanftes Ausstreichen der Ärmchen
Ruhige Streichbewegungen, an der Schulter beginnend und langsam zu den Fingern hinauslaufend, unterstützen Durchblutung und Kreislauf. Beziehe ruhig auch die Achselhöhlen mit ein.

Näschen streicheln
So schläft das Baby schneller und ruhiger ein: Lege den Zeigefinger zwischen die Augen und fahre sanft am Näschen herunter. Wiederhole diesen Vorgang, so oft du magst. Im Nu fallen die Äuglein zu.

Suchst du nach weiteren Tipps, wie du deinem Baby genussvolle Momente bereiten kannst? Dann entdecke auch unsere Rezepte für selbst gemachten Baby-Obstbrei. Außerdem zeigen wir dir die Vorteile einer Stillberatung und verraten, wie lange man eigentlich stillen sollte. Bei allen Fragen zur Gesundheit deines Babys geben dir unsere Medizinexperten rund um die Uhr Antworten an unserem kostenlosen Baby-Telefon.

Bitte beachte: Massiere dein Baby niemals, wenn es krank ist. Hast du den Verdacht, dass es deinem Baby nicht gut geht, wende dich bitte an einen Arzt.

Gute Gesundheit für dich und dein Baby wünscht deine AOK Hessen.

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