Cashew, Mandel & Co.: Welche Nuss liefert was?
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Cashew, Mandel & Co.: Welche Nuss liefert was?

In der Winterzeit steigt der Nusskonsum der Deutschen. Nüsse gehören zur Adventszeit ebenso dazu wie Mandarinen, Tee oder Kakao. Und das Beste: Sie sind gesünder als so manche Plätzchennascherei. Zumindest dann, wenn man sie pur genießt.

Lange Zeit waren Nüsse aufgrund ihrer hohen Kalorienanzahl und Fettwerte als Dickmacher verschrien. Dabei haben sie so einiges zu bieten. Sie versorgen dich mit Vitaminen, Mineral- und Ballaststoffen. Besonders die B-Vitamine sollen die Konzentrationsfähigkeit steigern. Eiweiße und Kohlenhydrate sättigen und stärken die Muskeln. Auch die allgemeine Leistungsfähigkeit wird positiv beeinflusst. Außerdem gelten die in Nüssen enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe als zellschützend.

Zwar bestehen Nüsse tatsächlich zu einem großen Teil aus Fett, hauptsächlich sind das aber einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die als leicht verdaulich gelten, die Blutfettwerte senken und sogar das Herzinfarktrisiko verringern sollen. Nüsse sollten also unbedingt auf deinem Speiseplan stehen – allerdings in Maßen, denn sie bleiben trotz positivem gesundem Effekt sehr kalorienreich.

Eine Portion von 25 g am Tag ist eine optimale Menge und unterstützt deine Gesundheit. Durch ihre sättigende Wirkung verhindern Nüsse außerdem Heißhunger und tragen so zu einer gesunden und ausgewogenen Ernährung bei. Langweilig werden sie dabei nie, denn von Mandeln über Cashews bis zu Macadamianüssen ist die Auswahl riesig. Wir haben einmal genauer hingeschaut und vergleichen die verschiedenen Nusssorten für dich. Die Angaben beziehen sich dabei jeweils auf 100 g.

  • Erdnüsse: Sie gehören eigentlich zu den Hülsenfrüchten, liefern 576 kcal und knapp 50 g Fett. Mit 0,9 mg bzw. 30 g enthalten sie dafür im Vergleich am meisten Vitamin B1 bzw. Eiweiß. Außerdem kommen sie auf 10 mg Vitamin E und 160 mg Magnesium.
  • Macadamianüsse: sind die Spitzenreiter im Fettgehalt mit 73 g. Sie enthalten fast 700 kcal und vergleichsweise wenig Vitamine, nämlich nur 0,3 mg Vitamin B1 und 1,5 mg Vitamin E. Der Magnesium- (108 mg) sowie der Eiweißanteil (9 g) liegen ebenfalls im unteren Bereich.
  • Walnüsse: weisen zwar ebenfalls einen hohen Fettanteil (71 g) auf, sollen dafür aber besonders stresslindernd wirken und enthalten wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Sie kommen auf 714 kcal und liefern 16 g Eiweiß, 0,3 mg Vitamin B1 und 140 mg Magnesium. Verhältnismäßig hoch ist der Anteil an Vitamin E (25 mg).
  • Mandeln: Auch sie punkten mit 25 mg Vitamin E. Der Anteil an Vitamin B1 liegt bei 0,2 mg, und Eiweiß ist nur 2 g enthalten. Dafür enthalten sie 218 mg Magnesium und nur 53 g Fett. Sie kommen auf 589 kcal.
  • Cashews: liegen mit 47 g Fett im guten Mittelbereich und haben 592 kcal. Dafür weisen sie verhältnismäßig wenig Vitamin E (6 mg) auf. Der Magnesium- (258 mg) und Eiweißanteil (21 g) liegt im guten Mittelfeld.
  • Maronen: Die Nüsse der Esskastanie sind ein kalorien- und fettarmer Snack. Sie enthalten nur 212 kcal und unschlagbare 2 g Fett. Dafür enthalten sie auch nur 0,2 mg Vitamin B1 und 0,5 mg Vitamin E sowie 45 mg Magnesium. Der Eiweißanteil kommt ebenfalls auf nur 3 g.

Übrigens sollten Nüsse am besten unbehandelt, also weder gesalzen noch geröstet, gegessen werden.

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