Damit man den Durchblick behält: Augentraining
Selbsthilfe

Damit man den Durchblick behält: Augentraining

Sehtrainer und Augenübungen schaffen es derzeit sogar in die Publikumsmedien, aber kann man, wenn man es richtig macht, endgültig auf seine Brille verzichten?

Heutzutage werden die Augen und damit das Sehvermögen der meisten nicht mehr gefordert. Der Blick in die Weite fehlt, man sitzt dicht vor dem Computermonitor, abends vor dem Fernseher und fokussiert über Stunden immer aus der gleichen Entfernung. Das ermüdet nicht nur die Augen, sondern auch den Schulter- und Nackenbereich. Die sechs Augenmuskeln leisten Schwerstarbeit, um die Beweglichkeit des Auges zu gewährleisten. Die Linse muss ständig ihre Form ändern, um das Bild scharf zu stellen, das das Gehirn dann verarbeiten soll.
Das klassische Augentraining geht von dem Grundsatz aus, dass körperliche und seelische Überbelastung zu unscharfem Sehen führt – man ist kurzsichtig.
Bei der Kurzsichtigkeit ist der Augapfel zu lang. Das Bild, das durch die Linse auf die Netzhaut treffen soll, landet weit vor der Netzhaut.
Mit Seh- oder Augentraining soll versucht werden, den Veränderungen des Augapfels entgegenzuwirken. Entspannungsübungen der Augenmuskulatur – gerade bei Bildschirmarbeit – sollen Kurzsichtigkeit vorbeugen.

Wir haben ein paar Tipps für euch zusammengestellt, wie man seinen Augen zwischendurch mal etwas Gutes tun kann:

  1. Chillout für die Augen: Lege deine Handflächen wie Deckel über die Augen, ohne sie zu berühren. Lass die Schultern hängen und genieße für 30 Sekunden die Dunkelheit, während du ruhig durchatmest.
  2. Blinzel-Wellness: Pausiere immer mal und blinzele 5-10 Mal hintereinander. Das befeuchtet die Augen.
  3. In die Ferne schweifen: Nimm dir ein Mal pro Stunde 15 Sekunden Zeit und richte deinen Blick in die Ferne. Fokussiere dabei verschiedene Objekte z.B. Bäume in 15 m Entfernung im Wechsel mit Bergen von mehreren Kilometern Luftlinie.