Der erste Eindruck zählt – Teil 3: „Ein Lächeln öffnet viele Türen“ – Tipps für den Berufsstart
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Der erste Eindruck zählt – Teil 3: „Ein Lächeln öffnet viele Türen“ – Tipps für den Berufsstart

Ein neuer Job ist immer aufregend. Wie werden die Kollegen sein? Werde ich mich in meine neuen Aufgaben gut einfinden und werde ich Spaß daran haben? Wie ist das Betriebsklima und nicht zuletzt: wie kleide ich mich an meinem neuen Arbeitsplatz am besten? Gerade für Berufseinsteiger häufig eine wichtige Frage.

Marc Snijders, General Manager des Hilton Frankfurt City Centre gibt wertvolle Tipps zum Joboutfit und erklärt, womit man beim Bewerbungsgespräch punkten kann.

Herr Snijders, worauf achten Sie bei einem neuen Bewerber im Gespräch zuerst?

„Bei einem Interview achte ich als Erstes auf das Äußere – und damit meine ich nicht unbedingt die Kleidung! Wie ein Bewerber/eine Bewerberin auftritt, welche Ausstrahlung er oder sie hat, ist entscheidend für einen positiven ersten Eindruck. Ist die Person offen, hat sie eine positive Körperhaltung? Denn das ist ja nicht zuletzt das, was auch unsere Gäste sehen und worauf es – natürlich nicht nur in diesem Beruf – ankommt.“

Wie wichtig ist Ihnen Kleidung als Bestandteile des Gesamterscheinungsbildes eines Bewerbers?

„Da die meisten unserer Mitarbeiter in ihrem späteren Arbeitsalltag eine Uniform tragen werden, spielt Kleidung für uns beim Bewerbungsgespräch eine eher untergeordnete Rolle. Es muss daher nicht zwingend der Anzug oder das Kostüm sein – eine dunkle Hose mit Hemd oder ein Rock mit Bluse tut es da auch. Aber natürlich sollte man ein gepflegtes Äußeres besitzen und entsprechend auftreten. Das ist ja auch im späteren Berufsalltag – egal ob mit oder ohne direktem Kundenkontakt – wichtig.“

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Gibt es für Sie ein „Muss“?

„Wer im Gastgewerbe arbeiten möchte, muss Leidenschaft und Teamfähigkeit mitbringen, denn das ist kein „9 to 5“-Job – da muss man schon mit einer gewissen Begeisterung rangehen. Weltoffenheit gehört, gerade hier bei uns im Hilton Frankfurt City Centre, außerdem dazu – denn wir begrüßen hier regelmäßig Gäste aus über 60 Ländern.“

Andersherum gefragt: Gibt es ein „No-Go“?

„Wenn jemand die Basics des höflichen Umgangs miteinander nicht kennt oder einhält – das sind No-Gos. Zu spät kommen und nicht Bescheid geben z. B. – in Zeiten von Smartphones absolut inakzeptabel. Denn man zeigt dadurch wesentliche Charaktereigenschaften, in diesem Fall Unzuverlässigkeit.

Auch wenn wir ein traditionsträchtiges Unternehmen sind – wir feiern bald unseren 100. Geburtstag – behalten wir stets einen offenen Blick und einen modernen Geist, das gehört schließlich auch zu unserem Business. Darum sind wir auch in puncto Kleidung und Lifestyle sehr aufgeschlossen. Das spiegelt sich auch in unseren Mitarbeitern wider. Denn bei uns trägt man zwar überwiegend Uniform, wir wollen aber keine uniformen Mitarbeiter! Die Persönlichkeit ist am Ende entscheidend und die Individualität jedes Einzelnen soll gewahrt bleiben. So waren beispielsweise Tattoos vor ein paar Jahren vielleicht noch ein Aufreger. Heute sehen wir das nicht mehr so eng, denn die sind ja letzten Endes auch nur ein Ausdruck der Persönlichkeit des Mitarbeiters. Außerdem würden wir uns dann auch heutzutage vielen Bewerbern verschließen, was wir natürlich nicht wollen. Na ja, vielleicht muss es nicht unbedingt direkt im Gesicht sitzen.“

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Mal abgesehen von typischen Handwerksberufen, gibt es für Sie einen Dresscode, mit dem man nichts oder zumindest wenig falsch machen kann?

„Grundsätzlich würde ich sagen, dass man eigentlich zu einem Interview im Anzug oder Kostüm nie overdressed ist. Mit einer dunklen Hose und schlichtem Hemd oder einem klassischen Rock mit Bluse ist man aber auch immer gut beraten. Wer sich unsicher ist, sollte lieber ein bisschen schicker gehen als zu leger.“

Haben Sie allgemeine Benimm-Tipps für angehende Auszubildende oder Berufsanfänger, mit denen diese in ihrem beruflichen Umfeld punkten können?

„Lächeln! Das ist das Allerwichtigste! Eine angenehme und freundliche Art überzeugt am Ende nicht nur Chef und Kollegen, sondern auch Kunden und Gäste. Manchmal ist es auch hilfreich, sich Feedback von Freunden und Bekannten einzuholen, wie man nach außen wirkt, und dann eventuell zu üben. Denn manchmal sind Selbst- und Fremdwahrnehmung nicht unbedingt identisch. Auch für uns als Arbeitgeber ist ein offener, freundlicher und partnerschaftlicher Umgang höchstes Gebot. Wer uns beispielsweise im Interview sofort überzeugt, bekommt ein Angebot von uns und muss nicht lange auf eine entsprechende Rückmeldung warten. Zum Schluss hätte ich noch folgenden Tipp: Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken, warum Sie ausgerechnet diesen Beruf in diesem Unternehmen ergreifen wollen, und stellen Sie im Gespräch ruhig auch Fragen. Das hilft nicht nur Ihnen, die richtige Wahl zu treffen, sondern signalisiert Ihrem zukünftigen Arbeitgeber auch, dass Sie sich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt haben und ernsthaftes Interesse an Ihrer zukünftigen Tätigkeit haben.“

Interesse geweckt?

Wer sich für eine Ausbildung oder einen Job im Hilton Frankfurt City Centre interessiert schaut am besten einmal hier vorbei:

www.hilton.de/frankfurt oder sendet eine Bewerbung direkt an Susanne.Tietze@hilton.com