Kleiner Ausbildungsknigge: 10 Tipps für den Berufseinstieg
Ausbildung

Kleiner Ausbildungsknigge: 10 Tipps für den Berufseinstieg

Herzlichen Glückwunsch! Du hast einen Ausbildungsplatz gefunden, damit hast du schon eine erste Hürde genommen.

Du weißt, was du nach deiner Schullaufbahn machst, und hast dich sowohl erfolgreich gegen Mitbewerber durchgesetzt als auch bei deinem zukünftigen Arbeitgeber überzeugt. Jetzt heißt es, am Ball bleiben und den positiven Eindruck, den du hinterlassen hast, aufrechtzuerhalten und zu festigen.

Infografik - Ausbildungsknigge

Wir haben für dich 10 wichtige Regeln zusammengestellt, die dir den Einstieg ins Berufsleben erleichtern sollen:

  1. Dokumente mitnehmen:
    Wenn du am ersten Tag zur Arbeit kommst, solltest du daran denken, wichtige Dokumente wie deinen Sozialversicherungsausweis, deine Krankenkassenmitgliedsnummer oder die Steueridentifikationsnummer mitzunehmen, wenn du dazu aufgefordert wurdest.
  2. Gepflegt erscheinen:
    Das gilt nicht nur für das Vorstellungsgespräch, sondern ab jetzt immer. Dabei solltest du branchenüblich gekleidet sein und ohne Löcher und Flecken.
  3. Pünktlich eintreffen:
    Erkundige dich nach dem verbindlichen Arbeitsbeginn oder wann dein Vorgesetzter mit dir rechnet. Eventuell gibt es Gleitzeiten und ihr verabredet im Lauf der ersten Tage, wann und wie lange du jeden Tag arbeitest.
  4. Höflicher Umgang:
    Du wirst den neuen Kollegen und Kolleginnen und Vorgesetzten vorgestellt werden. Achte darauf, ihnen die Hand zu geben und sie anzulächeln. Bitte duze sie erst, wenn sie es dir anbieten.
  5. Namen merken:
    Das solltest du so schnell wie möglich tun. Es ist ein Zeichen der Wertschätzung und des Interesses, Menschen mit ihrem Namen anzureden. Aber keine Angst, ein paar Tage wirst du schon Zeit dafür bekommen.
  6. Interesse zeigen:
    Nachfragen und Eigeninitiative entwickeln wird gern gesehen. Es zeigt, dass du es ernst damit meinst, dich an deinem neuen Arbeitsplatz zu engagieren. Dabei solltest du aber nicht über das Ziel hinausschießen. Neue Arbeiten solltest du dir erklären lassen und mit deinem Vorgesetzten abstimmen.
  7. Anweisungen befolgen:
    Dein Vorgesetzter ist dir nun auch rechtlich weisungsbefugt. Oft geht es dabei um deine Sicherheit. Er kann aber auch in deinen Augen „sinnlose“ Aufgaben verlangen. Nicht umsonst sagte man früher: „Lehrjahre sind keine Herrenjahre.“
  8. Nicht unentschuldigt fehlen:
    Wenn du ohne Entschuldigung nicht im Ausbildungsbetrieb erscheinst, ist dies ein Kündigungsgrund. Mal so eben eine Stunde schwänzen oder zu spät kommen ist in der Schule vielleicht noch toleriert worden, aber jetzt geht es darum, dass man sich auf dich verlassen kann.
  9. Keine Private Telefonate, SMS, Internet surfen:
    Dies kannst du während der Mittagspause tun. Du wirst dafür bezahlt, acht Stunden am Tag deinem Betrieb zur Verfügung zu stehen. In dieser Zeit kann dein Arbeitgeber deine volle Leistung und Einsatzbereitschaft erwarten. Danach kannst du dich mit deinen Freunden austauschen. Und in dringenden Fällen sind Ausnahmen sicher erlaubt, wenn man vorher gefragt hat.
  10. Kein Kaugummi kauen:
    Für die Zahnpflege nach dem Mittagessen ist dies sicherlich in Ordnung. Aber ansonsten wirkt es eher unhöflich. Wenn du mit Kollegen und Kunden sprichst, möchte man dich schließlich gut verstehen.

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