Entspannen in der Schwangerschaft: So fühlt mein Baby
Geburtsvorbereitung

Entspannen in der Schwangerschaft: So fühlt mein Baby

Unser Bewusstsein ist jeden Tag den verschiedensten Einflüssen ausgesetzt. Jeder Einfluss muss von unserer Psyche verarbeitet werden. Manches, was auf uns einwirkt, kann zu einer tatsächlichen Belastung werden, die Einfluss auf unseren Alltag hat. Während der Schwangerschaft kommt diesen Einflüssen ein besonderer Stellenwert zu.

Wie du dich in dieser Zeit etwas mehr entspannen kannst, erfährst du bei uns:

Wie fühlt mein Baby?

Nie wächst ein Mensch so schnell, wie im Mutterleib – in 40 Wochen vom kleinen Embryo bis zum Baby. Dieser Wachstumsprozess ist rasant und daher mit keinem Lebensabschnitt zu vergleichen. Dabei wird das Kind über die Nabelschnur versorgt und hierüber bekommt es auch mit, was die Mutter fühlt. Dabei erreichen auch von der Schwangeren produzierte Stresshormone das Baby, wenngleich ein großer Teil davon durch ein Enzym in der Plazenta inaktiviert wird.

Ein beschleunigter Puls, weil wir uns ab und zu über etwas ärgern, oder eine schlaflose Nacht haben noch keine dauerhaft negativen Folgen auf das Ungeborene. Wenn Frauen jedoch im Dauerstress stehen, wenn sie wiederholt existenziellen Sorgen ausgesetzt sind, dann steigt das Risiko für spätere Krankheiten des Kindes wie zum Beispiel Asthma, Bluthochdruck und eine schlechtere Stresstoleranz. Die Forschung zur Prägung in dieser sensiblen Phase steht erst am Anfang, hat aber bereits gezeigt, dass die von den Eltern an ihr Kind vererbten Gene während der Schwangerschaft vielfältigen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind, aufgrund derer sich später Krankheiten entwickeln können.

Glückliche Momente suchen

Genauso, wie negative Gefühle bei deinem Baby Unbehagen auslösen können, lösen alle schönen und glücklichen Gefühle Glücksmomente aus. Schaffe dir Zeiträume, in denen du in Ruhe mit deinem Baby bist und bewusst nur schöne Gefühle vermittelst. Denn generell gilt: Wenn es dir gut geht, geht es deinem Baby auch gut.

Vielleicht sprichst du mit deinem Kind und erzählst ihm, was du ihm zeigen möchtest, wenn es geboren ist. Wärme, sanfter Druck durch Streicheln und leichte Massage tun dem Baby außerdem gut. Vor allem beruhigende Musik sorgt in einer Auszeit für Entspannung und schenkt euch beiden Zufriedenheit.

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