Fahrrad als Gesundheitsmaschine
Daily Fit

Fahrrad als Gesundheitsmaschine

Entspannt zur Arbeit

Fahrradfahren ist gesund, und zwar in mehrerlei Hinsicht. Man bewegt sich an der frischen Luft, stößt keine giftigen Abgase aus und schiebt sich nicht genervt im Auto in einer nicht enden wollenden Blechlawine durch die überfüllte Innenstadt. Stattdessen fährt man einfach entspannt daran vorbei.

Das ist alles nicht neu, aber dennoch finden die meisten eine gute Ausrede, wenn es darum geht, den Drahtesel im Keller stehen zu lassen. Da gibt es wichtige Geschäftstermine, zu denen man sich fein anziehen muss, was wiederum nicht mit dem Radfahren vereinbar wäre. Oder das Wetter ist zu kalt, zu warm, oder es regnet. Doch zählen diese Ausreden wirklich …?

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung

Der altbekannte Spruch wurde wahrscheinlich eher von einem Abenteurer als einem Büromenschen geprägt. Aber es ist viel Wahres dran!

Selbst ein guter Businessanzug kann unter leichter, wasserabweisender Kleidung sicher und trocken getragen werden. Und die Frisur, die unter einem Helm zweifelsohne leidet, kann in der Firma im Badezimmer wieder hergerichtet werden. Denn die positiven Effekte des Radfahrens sollen bitte nicht unterschätzt werden. Neben Fettverbrennung, Senkung des Blutdrucks und einem deutlich besseren Wohlbefinden bewirkt es vor allem eine gesteigerte Konzentrationsfähigkeit. Im Büro angekommen, ist der Körper bereits „warmgelaufen“ und versorgt das Gehirn Dank des Frühsports viel besser mit Sauerstoff. Einem erfolgreichen Arbeitstag steht nun also nichts mehr im Wege!

Besonderheiten in der dunklen Jahreszeit

Im Herbst und im Winter müssen allerdings einige Dinge unbedingt beachtet werden. Warum? Der Weg zur Arbeit als auch der Nachhauseweg finden jetzt im Dunkeln statt. Unabhängig von Witterungsverhältnissen gibt es also in puncto Sicherheit einige Kriterien, die die Kleidung erfüllen muss. Neben dem Helm, der definitiv zur Grundausstattung dazugehört, ist eine funktionierende Beleuchtung genauso wichtig. Das Tragen einer Warnweste über der Kleidung bietet zusätzlich einen guten Schutz, um im Straßenverkehr nicht übersehen zu werden.

Es kommt aber noch eine weitere Besonderheit dazu: Sind es im Herbst die heruntergefallenen Blätter, die eine weitere Gefahrenquelle darstellen, so bietet der Winter mit Schnee und Eis Situationen, die nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollten. Denn anders als beim Auto gibt es keine Winterreifen, die auf kalte Temperaturen und Glätte abgestimmt sind.

Bei Schnee und Eis sollte das Fahrrad also definitiv stehen gelassen werden.

Wenn du mehr zu dem Thema erfahren möchtest, dann findest du unter dem folgenden Link weitere Informationen zur Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, die die AOK Hessen gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. auch in diesem Jahr wieder durchgeführt hat. Die Aktion ist zwar beendet, aber auf der Seite findest du trotzdem viele hilfreiche Tipps rund um das Thema Radfahren. Und außerdem: Im Sommer geht’s wieder los ☺. http://www.mit-dem-rad-zur-arbeit.de/bundesweit/index.php