Familienzimmer: geborgen in ein neues Leben starten
Start ins neue Leben

Familienzimmer: geborgen in ein neues Leben starten

Die Geburt des eigenen Kindes ist ein wunderschönes, einzigartiges Erlebnis. Trotz sorgfältiger Vorbereitung ist sie für alle Beteiligten eine Reise ins Unbekannte und meist sehr anstrengend. Gerade unmittelbar nach der Geburt ist daher der Wunsch nach Ruhe und intensiver, ungestörter Zeit mit der neuen Familie verständlich. Auch Anja und Markus sind nach der Entbindung des kleinen Mats froh über ein eigenes Familienzimmer.

In den frühen Morgenstunden war es so weit: Anja brachte ihr erstes Kind zur Welt. Die 38-Jährige ist nun überglücklich, endlich den gesunden Mats in die Arme zu schließen. Auch wenn die Geburt länger gedauert hat, als sie sich vorstellen konnte, und mit einem Kaiserschnitt endete. Erschöpft, doch glücklich lehnt sie im Bett, ihr Baby in einem Beistellbettchen an ihrer Seite. Daneben steht noch ein weiteres Bett für den frisch gebackenen Papa Markus bereit. Tag und Nacht kann er jetzt bei seiner kleinen Familie sein und seine Frau jederzeit unterstützen.

Ab jetzt Familie

Die beiden haben sich für ein Familienzimmer entschieden, um die ersten Stunden nach der Geburt gemeinsam zu verbringen. Wie sich jetzt zeigt, eine gute Entscheidung, denn wegen des Kaiserschnitts darf Anja erst wieder am späten Nachmittag aufstehen und muss ein paar Tage länger im Krankenhaus bleiben. „Mobilisiert werden“, hat das die Krankenschwester genannt. Während dieser Zeit kommt eine Hebamme zu Anja ins Zimmer, um ihr beim Stillen zu helfen. Das Anlegen an die Brust klappt schon gut. Anja ist sehr erleichtert, von der Hebamme verschiedene Tipps zu bekommen, beispielsweise wie sie eine gute und bequeme Lage mit dem Stillkissen einrichten kann oder wie lange sie stillen soll.

Hilfe für Papa

Markus darf alle paar Stunden mit Mats ins Kinderzimmer zum Wickeln gehen. Notfalls wird er auch mitten in der Nacht geweckt. Dann legt er Mats in den stabilen Stubenwagen und lässt jeden Handgriff von den Hebammen überwachen. „So beobachtet habe ich mich seit meiner Ausbildung nicht mehr gefühlt“, behauptet der glückliche Papa. Aber insgeheim ist er froh, so präzise angeleitet zu werden und alle Fragen stellen zu können, die ihn bewegen. Schließlich möchte er, wenn die Familie zu Hause ist, weiterhin für sein Kind da sein und sich die neuen Aufgaben mit seiner Frau teilen. Dafür hat er extra zwei Monate Elternzeit eingereicht.

Noch ein bisschen Ruhe genießen

Fünf Tage werden Anja und Markus ihr erstes Nest mit dem kleinen Mats teilen. So lange sollte die Mama wegen des Kaiserschnitts im Krankenhaus bleiben. Wenn der Kleine schläft, nehmen ihn die Hebammen mit ins Kinderzimmer, damit die neuen Eltern auch etwas Schlaf bekommen. Denn etwa alle drei Stunden ist Stillen und Wickeln angesagt, regelmäßige Kontrollen bei Mutter und Kind stehen an. Gut, dass die drei etwas Privatsphäre genießen können und die Familienbesuche sich erst für den nächsten Tag angekündigt haben. So findet das gegenseitige Kennenlernen ganz behutsam und behütet statt. Eine zauberhafte erste Zeit, die Anja und Markus in liebevoller Erinnerung behalten werden.

Familienzimmer auch für euch

Wenn ihr wie Anja und Markus die erste Zeit mit eurem Kind im Familienzimmer verbringen möchtet, dann solltet ihr am besten direkt bei eurer Ankunft im Krankenhaus diesen Wunsch äußern. Die AOK Hessen beteiligt sich an den Kosten. Im Rahmen unserer Schwangerschafts-Extraleistungen könnt ihr aus verschiedenen Leistungen auswählen und euch pro Schwangerschaft maximal 100 Euro erstatten lassen.

Einen wunderbaren Start in das neue Familienleben wünscht die AOK Hessen.