Gemüse: die Top 10 des Redaktionsteams – Teil 1
Nahrungsmittel

Gemüse: die Top 10 des Redaktionsteams – Teil 1

Wir haben versucht – abseits aller wissenschaftlichen Untersuchungen – unsere TOP-10-Redaktions-Gemüse zu ermitteln. Ein schweres Unterfangen!
Dennoch haben wir es geschafft und können euch heute die Plätze 10 bis 6 vorstellen.
Also, hier kommen sie: unsere Gemüselieblinge:

10. Rosenkohl

Viele mögen ihn nicht, weil er bitter schmeckt. Doch richtig zubereitet ist er ein wahrer Gaumenschmaus, finden wir. Ihn nicht zu essen, wäre wirklich schade!
Er steckt, wie fast jede Kohlart, voller guter Dinge: Kalium, Vitamin E, C, B1, B2, B6 und Glucosinolate. Sie können den Cholesterinspiegel und den Blutzuckerspiegel günstig beeinflussen.

9. Porree/Lauch

Aromatisches und würziges Gemüse. Wir lieben ihn klassisch lecker in der wärmenden Käse-Lauch-Suppe oder in dünnen Scheiben als Beigabe zum Salat.
Er ist eng mit der Zwiebel verwandt, die man auch zu den Lauchgemüsen zählt, und er kann was: Kalium, Kalzium und ansehnliche Mengen Vitamin B6 sind in ihm drin. Aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe bringt er zudem Alliin mit, das zu Allicin verstoffwechselt wird. Allicin wirkt, selbst wenn es stark verdünnt ist, noch antibakteriell : Krankheitsprophylaxe von innen!

8. Tomaten

Die roten Nachtschattengewächse sind eine allseits beliebte Salat- oder Nudelzutat. Tomaten sind wahre Figurwunder, da sie fast zu 95% aus Wasser bestehen. Sie kommen mit einem ansehnlichen Kaliumwert daher und enthalten eine wertvolle Vitamin- Kombination. Dazu haben sie aber noch Lycopin an Bord. Das zählt zu den Flavonoiden und schützt vor Atherosklerose.
Aber: Lycopin sollte erhitzt und mit Fett gekocht werden, damit der Körper es besser nutzen kann. So gesehen sind Nudeln mit Tomatensauce bei Weitem nicht so langweilig und nutzlos, wie sie zunächst erscheinen.

7. Mangold

Trotz seiner geballten Vitamin-A-Power taucht unser Beilagen-rundum-gesund-Gemüse, der Mangold, jetzt erst in der Liste auf. Warum? Ganz einfach: Im Redaktionstest schaffte er es, die Köchin konstant zu verärgern, weil er ständig braun wurde. Da liegt die Lust auf ein genussvolles Reinbeißen doch wirklich fern. Doch es gibt Tricks, wie man ihn auch beim Kochen grün hält: Die Mangoldblätter in kochendem Salzwasser (etwas Natron im Wasser lässt grünes Gemüse besonders grün werden) blanchieren und anschließend in Eiswasser abschrecken.

6. Rote Gemüsepaprika

Unser Vitamin-C-Spitzenreiter! Satte 127 mg Vitamin C bringt die Paprika pro 100 g roher Schote mit, das muss man ihr erst mal nachmachen! Dazu kommen Flavonoide, sekundäre Pflanzenstoffe, die der Schale die hübsche rote Farbe geben. Sie sind perfekte Radikalfänger im Körper, da sie zellschützend wirken. Und ob roh, gebraten, gegrillt, gekocht, gefüllt – wir finden: Paprika geht immer!