Gemüse: knackfrisch von der eigenen Fensterbank
Rezepte/Trends/Infos

Gemüse: knackfrisch von der eigenen Fensterbank

Der Wocheneinkauf steht wieder an und wir kaufen gesund ein. Auf Vorrat. Meist viel zu viel …

Frühlingszwiebelchen, rote Bete, Möhren, Sellerie, Knoblauch und Ingwer. Und dann liegt alles im Kühlschrank und man überlegt, wozu man es eigentlich verwenden will. Wir haben für euch Alternativen entdeckt, mit denen ihr euer Gemüse erntefrisch auf den Tisch bzw. in die Pfanne bekommt, ohne dass es vorher im Kühlschrank vor sich hin gammeln muss.

Und das Beste:

Alle oben genannten Gemüse kann man zu Hause auf der Fensterbank sozusagen „verlängern“. Sie wachsen nach, das bedeutet, sie lassen sich einfach ernten, wenn man sie braucht.

Frühlingszwiebeln

Von den Frühlingszwiebeln das Grün z.B. für Salat nutzen und die weißen Stümpfe anschließend in ein Glas Wasser auf die Fensterbank stellen, so dass die Wurzeln gut bedeckt sind.

Rote Bete

Die frisch gekauften Knollen zur Hälfte in frische Erde in einen Blumentopf setzen und warten, bis die Rote-Bete-Blätter wieder ausgetrieben sind. So knackfrisch sind sie lecker im Salat!

Möhren

Die Möhrenstümpfe in ein Schälchen mit Wasser legen (nicht komplett bedecken) und warten bis das Möhrengrün wieder sprießt. Es schmeckt super in frischen Salaten.

Sellerie

Den Selleriestumpf der grünen Sellerie in eine Tasse oder Schale mit warmem Wasser setzen und warten, bis die Blätter wieder austreiben. Dann in einen Topf mit Erde umsetzen. Suppe mit frischem Sellerie ist dann kein Problem mehr, sogar sonntags. ☺

Knoblauch

Bei „Knofi“ denkt man immer an die kleinen Zehen. Wusstet ihr aber, dass auch das Grün toll in diversen Gerichten schmeckt? Allerdings weniger intensiv als die Zehe. Diese einfach in einer Schale mit Wasser ans Licht stellen. Warten, bis der Knoblauch austreibt, und das Grün ernten.

Ingwer

Ingwerknollen bzw. -wurzeln sind gängig in den Supermärkten. Dass sie nachwachsen, ist allerdings weniger bekannt. Dazu einfach die Ingwerknolle (nicht angeschnitten) im Licht liegen lassen oder in einen Topf mit Blumenerde geben, leicht bedeckt. Feucht halten (aber nicht nass) und nach einer Weile sprießt die Ingwerpflanze. Im Herbst kann man die Wurzel dann aus der Erde holen und sehen, wie sie sich entwickelt hat. Im Redaktionstest wuchs der Ingwer im Wohnzimmer prächtig, aktuell 40 cm Höhe, im Frühjahr wird er mal in den Garten ausgewildert und beobachtet, wie sich die Pflanze dort entwickelt. Wir berichten!