Gesund, entspannt, glücklich: 7 Anregungen für ein gutes Leben
Selbsthilfe

Gesund, entspannt, glücklich: 7 Anregungen für ein gutes Leben

Gesundheit, Balance und Zufriedenheit – das wünschen wir uns für ein gutes Leben. Ein stressiger Alltag, kleine und größere Krisen lassen uns diese wesentlichen Bestandteile aus den Augen verlieren. Oft reicht es bereits, die eigenen Denkmuster zu verändern, wohlwollender mit sich selbst umzugehen oder manch eingefahrene Lebensweise zu hinterfragen.

Gut für sich sorgen und die Gesundheit erhalten

 Achtsamkeit hat viel mit Gesundheit zu tun. Gemeint ist damit: Achte darauf, dass es dir seelisch und körperlich gut geht. Beides ist eng miteinander verbunden. Eine liebevolle Partnerschaft oder ein wertschätzendes Arbeitsumfeld tragen auch zu deinem physischen Wohlbefinden bei. Umgekehrt gilt: Bewegst du dich regelmäßig, gönnst dir Ruhepausen und isst ausgewogen, stärkst du damit deine Psyche. Wer gut auf beiden Ebenen für sich sorgt, schläft besser, fühlt sich ausgeglichener und entspannter. So kannst du aktiv zu deiner Gesundheit beitragen und deine Lebensqualität steigern. Auch mit regelmäßigen Vorsorgeuntersuchungen kannst du viel für deine Gesundheit tun.

Mit den richtigen Gedanken stark und selbstbestimmt werden

Glückliche Menschen haben nicht weniger Probleme, sie gehen anders mit ihnen um. Sie verinnerlichen bewusst positive Glaubenssätze und werden dadurch zufriedener. Gleichzeitig geben sie negativen Gefühlen und Selbstzweifeln weniger Raum. Sie arrangieren sich mit den Umständen, die sich nicht ändern lassen. Oft gehen sie sogar gestärkt aus Krisen hervor: Diese Fähigkeit nennt die Psychologie „Resilienz“ – und die seelische Widerstandskraft ist nicht angeboren, sondern erlernbar. Sie beginnt mit einem wohlwollenden Umgang mit sich selbst, mit eigenen Fehlern und vermeintlichen Defiziten.

Mehr Selbstliebe – in deinem eigenen Tempo

Das Wichtigste: Mach dir auf dem Weg zur liebevollen Selbstakzeptanz nicht noch mehr Druck, dein Alltag fordert dir sicher bereits genug ab. Lass dir für alles Zeit und schaue immer wieder darauf, was du erreicht hast. Falls du es diese Woche nicht zum Sport schaffst, kannst du stattdessen in deiner täglichen Mittagspause 15 Minuten spaziergehen. Es geht nicht darum, dich t immer weiter selbst zu optimieren. Sondern die Dinge so zu machen, wie es für dich und dein Leben gut anfühlt.

Gesund und glücklich: Anregungen für ein gutes Leben

Aus vielen Puzzlestücken wird ein großes Ganzes – und ein gesundes Leben! Wir haben die wichtigsten Aspekte für einen bewussten, liebevollen Umgang mit dir selbst gesammelt:

Ernährung: Klar, Vitamine, Ballaststoffe und möglichst viele unverarbeitete Lebensmittel tun uns gut. Aber nicht nur was, sondern auch wie wir essen ist entscheidend. Nimm dir Zeit für jede Mahlzeit, dann verdaust du sie optimal. Gewöhne es dir an, regelmäßig zu essen. Zu kurze oder zu lange Phasen ohne Nahrung bringen das Sättigungsgefühl durcheinander. Achtsam genießen heißt auch: Nimm die Zutaten bewusst war, schmecke und rieche sie. Mit der Zeit bekommst du ein Gespür dafür, was dir guttut und wann du wirklich hungrig bist.

Gesund, fit und schön hält dich, möglichst viel Wasser zu trinken. Die natürliche Flüssigkeit reguliert Stoffwechsel und Energiehaushalt. Wasser sorgt für schönere Haut, weniger Heißhunger und es beugt Kopfschmerzen vor. Experten empfehlen, täglich mindestens 1,5 Liter zu trinken. Es bleibt Dir überlassen, ob Du Wasser mit oder ohne Kohlensäure trinkst und verschiedene Geschmacksrichtungen erkundest.

Schlaf: In der Nacht regenerieren sich unsere Zellen, das Immunsystem wird gestärkt. Durchschnittlich 7,5 Stunden sollten wir Schlafforschern zufolge ruhen. Was tun, wenn das im Alltagsstress nicht klappt? Oft helfen Abendrituale beim Einschlafen. Vielleicht kannst du Entspannungsmusik oder ein Hörbuch hören. Spuken dir Sorgen durch den Kopf, schreibst du sie vor dem Zubettgehen auf – damit hast du sie symbolisch bis zum nächsten Tag abgelegt.

Eine gesunde Ernährung verhilft dir ebenfalls zu besserem Schlaf: Dazu solltest du Lebensmittel essen, in denen Tryptophan steckt. Das ist eine essenzielle Aminosäure und eine wichtige Vorstufe der Botenstoffe Serotonin und Melatonin- Sie regeln den Schlaf-Wach-Rhythmus. Tryptophan steckt unter anderem in Weizenkeimen, Sojabohnen, Nüssen Käse, Fleisch, Getreide und Eiern.

Ganz wichtig: Vermeide in den letzten zwei Stunden vorm Zubettgehen Smartphone und Laptop. Das Bildschirmlicht hat einen hohen Blau-Anteil und ähnelt dem Tageslicht. Dein Körper braucht es eher dunkel und kuschelig, um das Schlafhormon Melatonin zu produzieren. 

Entspannung: Kleine Ruhepausen über den Tag verteilt helfen dir, neue Kraft zu tanken. Etwa bei Atemübungen, einer geführten Meditation oder einer Yoga-Session. Entspannst du dich täglich und regelmäßig für ein paar Minuten, wirst du langfristig leistungsfähiger sein und besser mit Druck zurechtkommen.

Bewegung: Suche dir eine Aktivität, die du gerne machst und leicht in deinen Alltag integrieren kannst. Ein halbe Stunde Roller fahren mit deinem Kind, nach der Arbeit ein gutes Stück zu Fuß gehen statt mit der U-Bahn zu fahren, oder tanzen? Vielleicht findest du im Bekannten- oder Kollegenkreis jemanden, der dich regelmäßig bei deiner Aktivität begleitet, das hilft, am Ball zu bleiben. Ein guter Kompromiss in besonders stressigen Zeiten: leichte Bauch- und Rückenübungen am Abend. Das stärkt deine Muskulatur, hält dich beweglich und du musst dafür nicht extra ins Fitnessstudio oder zum Pilates gehen, wenn dein Tag hart war.

Gedächtnistraining: Wer nicht aufhört zu lernen, erkrankt seltener an Alzheimer.Deshalb lohnt es sich, das Gehirn immer wieder vor Herausforderungen zu stellen und Eindrücke zu sammeln. Wenn Touren gerade nicht möglich sind, kann dich ein virtueller Museumsbesuch oder ein Streetview-Spaziergang zum Taj Mahal anregen.
Hast du manchmal Schwierigkeiten, dir Dinge zu merken? Ein effektives Lerntraining ist die Loci-Methode. Dabei verknüpfst du Schlüsselbegriffe mit einem bestimmten Ort. Ein Beispiel: Du willst dir die Namen von fünf Flüssen merken. Suche dir fünf Gegenstände im Raum, denen du einen der Flüsse zuweist. Der größte Gegenstand ist dabei der längste Fluss, damit hast du die Größenordnung direkt mitgelernt. Durch die Verknüpfung mit einem vertrauten Gegenstand fällt es deinem Gehirn leichter, die Namen der Flüsse zu behalten.

Positives Denken: Es ist gar so nicht schwer, achtsamer auf die schönen Erlebnisse in deinem Leben zu schauen. Schreibe dir beispielsweise jeden Abend fünf Momente auf, die dich glücklich gemacht haben. Vermutlich wirst du mit der Zeit sehen, dass die schönen Dinge meist überwiegen. Du kannst Positives auch mit einem Foto festhalten und eine kleine Collage daraus basteln. So hast du bewusst vor Augen, was dein Leben besser macht. Und du sorgst nebenbei dafür, diese Situationen bewusst zu fördern.

Resilienz: Manchen Menschen gelingt es, selbst dem größten Unglück noch etwas Gutes abzugewinnen. Sie sind resilient. Diese Fähigkeit lässt sich trainieren, indem du etwa in Krisen auf Schuldzuweisungen verzichtest. Sie bringen dich nicht weiter. Akzeptiere Gefühle wie Trauer oder Wut – frage dich aber gleichzeitig, was du selbst bald daran ändern kannst. Dadurch gibst du dem Gefühl der Machtlosigkeit keinen Raum. Versuche, auch in ungewissen Situationen mit einem positiven Verlauf zu rechnen. Und: Sei geduldig mit dir, wenn dir all das nicht auf Anhieb gelingt!

Selbstfürsorge ist ein Geschenk an dich selbst

Wer sich wertschätzt, geht automatisch liebevoller mit sich und seiner Umwelt um. Du wirst zugleich sensibel dafür, wenn Körper oder Seele aus dem Gleichgewicht geraten. Nimm dir ruhig zwischendurch heraus, mehr Pausen als sonst zu brauchen, die Morgenroutine zu verschlafen, deinem inneren Schweinehund kurz die Oberhand zu geben. Deine wichtigste Aufgabe ist es, für dein eigenes Wohlbefinden zu sorgen und so lange deine Gesundheit zu erhalten. Können wir dich dabei unterstützen? Zum Beispiel mit einer individuellen Ernährungsberatung oder mit einem unserer Gesundheitskurse? Wonach dir auch ist, wir sind für dich da.

Gute Gesundheit und Balance wünscht deine AOK Hessen.