Gesundheit aus dem eigenen Garten: Liebstöckel
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Gesundheit aus dem eigenen Garten: Liebstöckel

Fast jeder kennt den Geschmack, aber kaum jemand kennt das Kraut: Liebstöckel, auch bekannt als „Maggikraut“ – obwohl in Maggi gar kein Liebstöckel enthalten ist. Aber der Geschmack der beiden ist sich sehr ähnlich.
Liebstöckel ist eine pflegeleichte Pflanze für den eigenen Kräutergarten. Wenn sie einen sonnigen Platz hat und genug Wasser, sind Wuchshöhen von 2 Metern und mehr leicht möglich.
Für die Küche eignen sich die jungen Blätter des Liebstöckels, denn sie schmecken würzig und leicht bitter. Deftigen Fleischgerichten und Eintöpfen geben sie die perfekte Würze. Die Liebstöckelsamen sind noch intensiver im Geschmack, man kann sie ab September ernten.

Als Heilkraut ist der Liebstöckel bei Blasenkatarrhen für seine harntreibende und entzündungshemmende Wirkung bekannt. Für Liebstöckeltee einen Teelöffel der Samen mit kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.
Außerdem hat der Liebstöckel – ob als Blätter oder Samen – karminative Wirkung und hilft gegen Verdauungsbeschwerden.
Achtung: In der Schwangerschaft sollte Liebstöckel nicht verwendet werden!