Grundregeln für Bento: Wie organisiere ich die Box traditionell?
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Grundregeln für Bento: Wie organisiere ich die Box traditionell?

Frühstücksdose und Alufolie: Macht euch auf was gefasst, denn jetzt gibt es Konkurrenz! Der neueste Trend fürs Lunchpaket heißt „Bento“. Bento kommt aus Japan und lässt sich in etwa im „Speisen für unterwegs“ übersetzen. Dabei werden die Mahlzeiten liebevoll-kreativ in speziellen Bento-Boxen angerichtet. Diese sorgen dafür, dass sich die einzelnen Zutaten nicht vermischen. Das Bestücken der Box beruht traditionell auf fünf Grundprinzipien. Wir zeigen dir, wie es geht.

Ordnung mit Prinzip

Willst du den Traditionen folgen, solltest du darauf achten, dass die Portionen klein und hübsch angerichtet sind. Alles sollte möglichst naturbelassen verarbeitet werden und der Jahreszeit entsprechen. Es gilt „Washoku“ – das „Prinzip der 5“. Der Begriff bezeichnet die japanische Küche im Allgemeinen und ist auch für die Bento-Box gültig.

Das Prinzip beschreibt jeweils fünf Farben, fünf Geschmacksrichtungen, fünf Zubereitungsmethoden der Nahrungsmittel, fünf Sinne und fünf innere Haltungen, die du während des Essens einnehmen solltest. Es werden immer möglichst viele der Prinzipien angewendet.

An Zutaten ist erlaubt, was schmeckt. Für das Befüllen gilt die Faustregel 4:2:1. Das bedeutet: vier Teile Kohlenhydrate, zwei Teile Proteine und ein Teil Obst oder Gemüse. Um die einzelnen Inhalte voneinander zu trennen, gibt es spezielles Bento-Zubehör. Du kannst aber auch mit Muffinformen, Zahnstochern oder kleinen Salatsoßenbehältern deine Box selbst organisieren.

Es ist nicht immer einfach, alle Aspekte zu berücksichtigen. Die Prinzipien sind eine Hilfestellung, um eine ausgewogene Mahlzeit zuzubereiten. Dir fallen bestimmt eigene Kreationen ein, die du ausprobieren möchtest. Deiner Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

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