Halsschmerzen: Woher kommen sie und was hilft dagegen?
Hausmittel

Halsschmerzen: Woher kommen sie und was hilft dagegen?

Zusammen mit der Erkältung kommen im Winter auch oft die Halsschmerzen. Halsschmerzen heißt, dass sich die Mandeln oder die Schleimhaut im Halsbereich entzündet haben, mehr oder minder schwer. Dafür können die typischen Erkältungsviren verantwortlich sein oder Bakterien wie Streptokokken sorgen für die Entzündung. Die „beiden“ können auch Hand in Hand arbeiten, so dass die Viren den Boden bereiten und die Bakterien sich im Anschluss häuslich einrichten.

Der überwiegende Teil der Halsschmerzen ist jedoch harmlos und mit Hausmitteln gut in den Griff zu bekommen, eventuell kann ein leichtes Schmerzmittel wie Paracetamol sinnvoll sein, da es auch fiebersenkend wirkt. Vorsicht ist geboten, wenn die Halsschmerzen länger als drei Tage anhalten, hohes Fieber auftritt oder ausgeprägte Schluckbeschwerden dazu kommen.

Es gilt in jedem Fall: Schon dich und wärm den Hals!

Tees

Salbei, Thymian, Lindenblüten, Kamille in Form von warmem Tee helfen bei der Genesung. Manche der Wirkstoffe desinfizieren die Schleimhaut, andere unterstützen bei der Beruhigung der betroffenen Hautreizung.

Immunstimulanzien

Extrakte aus Echinacea z.B. sollen die Immunabwehr antreiben und zu Höchstleistungen bringen.

Pastillen und Lutschbonbons

Isländisch Moos und Salbeibonbons z.B. sind prima zum Lutschen bei Halsschmerzen. Die enthaltenen Wirkstoffe helfen der entzündeten Schleimhaut und das ständige Schlucken sorgt für einen schnelleren Abtransport der Eindringlinge.

Pflanzliche Medikamente

Meerrettich und Kapuzinerkresse enthalten Wirkstoffe, die antibiotisch und antiviral wirken. Sie kommen über die Atmung genau an die Stellen, die von Bakterien oder Viren in Mitleidenschaft gezogen sind.

Wärme

Schals und warme Wickel um den Hals sind bei Halsschmerzen wohltuend und erhöhen die Durchblutung. Damit schafft der Körper schneller seine verteidigenden Antikörper zu den betroffenen Hautarealen.