Heuschnupfen: Diese Lebensmittel mildern die Symptome
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Heuschnupfen: Diese Lebensmittel mildern die Symptome

Tränende Augen, ständiges Niesen und erschwerte Atmung – jeder Heuschnupfengeplagte kennt das. Ob Gräser- oder Getreidepollen, meist sind dafür unterschiedliche Allergene ausschlaggebend. Wenn die Symptome durch Schimmelpilze, Tierhaare oder Hausstaubmilben ausgelöst werden, hat der Allergiker ganzjährig zu kämpfen. Das ist sehr unangenehm, aber es gibt Hilfe. Manche Lebensmittel wirken entzündungshemmend und können die unangenehmen Reaktionen abmildern. Wir stellen dir die besten Nahrungsmittel vor.

Was passiert bei Heuschnupfen im Körper?

Allergien entstehen, wenn unser Immunsystem auf harmlose Substanzen reagiert, als wenn es sich um Krankheitserreger handelt. Lymphozyten, also spezielle Blutzellen, die für die Immunabwehr zuständig sind, bilden Antikörper. Diese Antikörper sollen die sogenannten Allergene, also Pollen oder Tierhaare, unschädlich machen. Dazu werden entzündungsfördernde Botenstoffe freigesetzt, wie zum Beispiel Histamin. Das Histamin ist mitverantwortlich für die typischen Heuschnupfensymptome wie Ausschlag, Jucken und Niesen. Heuschnupfen sollte übrigens immer behandelt werden. Die Symptome beginnen zwar in den oberen Atemwegen, können aber zu einer chronischen Bronchitis oder Asthma bronchiale werden. Deshalb solltest du bei Verdacht auf Heuschnupfen unbedingt einen Termin bei deinem Hausarzt vereinbaren.

Zusammenhang zwischen Ernährung und Allergien ist bewiesen

2012 wurde die bislang größte Studie zum Thema Ernährung und Häufigkeit von Allergien, die ISAAC (International Study of Asthma and Allergies in Childhood) durchgeführt. Insgesamt zwei Millionen Kinder und Jugendliche wurden dabei befragt. Hiernach leiden Kinder und Jugendliche, die mindestens dreimal die Woche Fast Food essen, häufiger an Asthma, Heuschnupfen und allergiebedingten Hautausschlägen, als Kinder, die sich gesund ernähren. Fakt ist, dass der hohe Gehalt an Transfettsäuren und Salz sowie das Fehlen von ausreichenden Mengen an Obst und Gemüse unsere Gesundheit negativ beeinflussen.

So helfen Nahrungsmittel gegen Heuschnupfen

Eine schützende Wirkung wird dagegen den folgenden Lebensmitteln nachgesagt:

Kurkuma: Er soll entzündungshemmend wirken und damit ein Festsetzen der Allergene in den Atemwegen verhindern. So kann das Risiko einer chronischen Bronchitis, Nasennebenhöhlenentzündung oder von Asthma bronchiale vermindert werden.

Kohl: Die in Kohl, aber auch in Rettich und Kapuzinerkresse enthaltenen Senfölglycoside und das Vitamin C sollen ebenfalls einer Entzündung der Atemwege vorbeugen.

Grünes Gemüse: Zu den grünen Gemüsen zählen zum Beispiel Spinat, Brokkoli, Mangold, Grünkohl und auch Bohnen. Sie sind prallvoll mit Antioxidanzien und Carotinoiden. Diese unterstützen die Immunabwehr und hemmen Entzündungsprozesse im Körper.

Hirse: In Hirse steckt das Spurenelement Mangan, das Juckreiz und Hautrötungen vorbeugen kann. Magnesium und Silizium sorgen für eine Stärkung der Abwehrkräfte und nebenbei auch für ein verfeinertes Hautbild.

Seefisch: Wertvolle Omega-3-Fettsäuren aus Seefischen wirken entzündungshemmend.

Leinöl: Als Alternative zu Fisch können auch Leinsamen oder Leinöl den Speiseplan ergänzen. Leinöl ist eine sehr gute pflanzliche Quelle für Omega-3-Fettsäuren, auch wenn es nicht besonders gut schmeckt. 😉 .

Darum: bunt, vollwertig und abwechslungsreich essen! Es gibt noch viele Leckereien zu entdecken! Und wenn man sich mit Genuss etwas Gutes tun kann, umso besser.