Kleine Kinder, große Sorgen – wie das Baby-Telefon hilft
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Kleine Kinder, große Sorgen – wie das Baby-Telefon hilft

Da lag ich nun mit diesem kleinen Wunder in den Armen, konnte mich gar nicht sattsehen an den kleinen Fingerchen, konnte nicht aufhören, diesen besonderen Babygeruch in mich einzusaugen – und konnte nicht aufhören, mir Sorgen zu machen! Denn, auch wenn man vorher Ratgeber und Zeitschriften wälzt, man ist nie auf alles vorbereitet, was das Elternleben mit sich bringt.

Gerade beim ersten Kind war die Verunsicherung groß – immer dann, wenn etwas nicht nach Plan verlief, wenn mein Sohn sich irgendwie anders verhielt, sei es auch nur, dass er plötzlich durchschlief oder nicht mehr so häufig gestillt werden wollte. Unter die Freude über etwas mehr Schlaf mischten sich auch Zweifel, ob er nicht etwas „ausbrütet“. Da waren immer wieder neue Fragen, die plötzlich auftauchten, jeden Tag neue Herausforderungen, auf die ein Service der AOK Hessen, das Baby-Telefon, Antworten geben kann.

Ein Baby verändert das ganze Leben

So ein kleines Baby kann ja noch nicht sprechen! Es kann nicht mitteilen, dass es gerade der Bauch ist, der zwickt. Oder, dass es schlicht keine Lust hat, angezogen zu werden und deshalb so schreit. Oder, dass es durch den Schnupfen schlecht Luft bekommt, sodass das Stillen nicht mehr gut funktioniert. Beim ersten Kind, bei dem man ja einfach so hineinkatapultiert wird in das Mamasein, fehlt zudem der Erfahrungsschatz, den man beim zweiten oder dritten Kind hat. Man erlebt die Situationen und Sorgen zum ersten Mal und fragt sich immer wieder „Ist das jetzt normal oder muss ich mir Gedanken machen?“.

Ich kann mich noch gut erinnern, wie mein anfangs so in sich ruhender Sohn plötzlich ständig am Meckern war und viel mehr schrie als sonst. Es stellte sich heraus, dass er sich einfach langweilte! Hinter dem Meckern steckte ein Entwicklungsschritt: Es reichte ihm nicht mehr, dazuliegen und zuzugucken, er wollte bitte schön etwas mehr Unterhaltungsprogramm!

Immer wieder neue Fragen

Wie oft habe ich mir in der ersten Zeit mit Baby gewünscht, dass es so wäre wie früher, wo die ganze Großfamilie unterm Dach wohnt und man sich austauschen kann mit Müttern, Großmüttern, Cousinen? Wie oft habe ich mich geärgert, dass ich im Freundeskreis die Erste war, die Mutter wurde und niemanden zum Austausch hatte? Wie oft habe ich im Internet Suchbegriffe eingegeben und bin auf eine Fülle von Informationen, viele davon widersprüchlich und veraltet, gestoßen, die meist noch mehr verunsicherten, anstatt zu beruhigen? Wie oft kam ich vom Kinderarzt und auf einmal fielen mir 1000 neue Fragen ein, die ich vergessen hatte zu stellen?

Wie gut, dass mir in den ersten Wochen meine Hebamme zur Seite stand und mir oft zeigte, dass ich mir ganz ohne Grund Sorgen machte – denn in den meisten Fällen sind die Ursachen für das Schreien des Babys ja zum Glück harmlos. Auch der Kinderarzt half mir bei vielen Fragen weiter, zum Beispiel, als mein Sohn immer gefühlt die Hälfte der Stillmahlzeit wieder ausspuckte. Doch trotzdem blieben Fragen offen.

Übrigens nicht nur beim ersten Kind – denn auch, wenn man denkt, man ist bestens vorbereitet, gibt es bei jedem weiteren Kind immer wieder neue Überraschungen und neue Fragen. Und leider auch neue Sorgen. Die oft nach dem Arztbesuch kamen, als man zu Hause war und sich fragte „Habe ich das jetzt richtig verstanden? Wie sollte ich das jetzt noch mal machen mit den Tropfen, vor oder nach dem Essen?“. Zu ärgerlich, wenn dann die Praxis schon geschlossen war und man nicht schnell nachfragen konnte!

Rat übers Baby-Telefon

Und genau das bietet die AOK Hessen: Am AOK-Baby-Telefon stehen rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr erfahrene Experten jungen Eltern mit Rat zur Seite. Dabei ist es egal, ob es um die Vorbereitung auf einen Arztbesuch oder aber um Fragen nach einem Arztbesuch geht. Natürlich ersetzt so ein Beratungsgespräch nicht den Besuch beim Kinderarzt und auch Ferndiagnosen werden verständlicherweise nicht gestellt, aber die Experten am Baby-Telefon helfen beim Einordnen von offenen Fragen, sie beruhigen und geben Antworten. Und das völlig kostenfrei.

Mehr über den Service der AOK Hessen findet Ihr hier. Er ist Teil der Zusatzleistungen im neuen Schwangerschaftspaket.

Die Gastautorin Nathalie Klüver ist dreifache Mutter. Die Journalistin bloggt auf https://ganznormalemama.com/ über ihren turbulenten Familienalltag und hat mehrere Ratgeber für Eltern geschrieben. Tipps zum Thema Prävention von Burn-out gibt sie in ihrem Buch „Die Kunst, keine perfekte Mutter zu sein: Das Selbsthilfebuch für gerade noch nicht ausgebrannte Mütter“ (TRIAS Verlag).