Krankengeld: persönliche Beratung
Vorsorgeuntersuchung

Krankengeld: persönliche Beratung

Jeder von uns kann einmal krank werden. Aber was passiert, wenn die Erkrankung nicht nur kurz andauert, sondern zu einer langfristigen Arbeitsunfähigkeit führt? Wenn Sie länger als sechs Wochen arbeitsunfähig erkrankt sind, zahlt die Krankenkasse das sogenannte Krankengeld. In diesem Artikel erklären wir Ihnen die ersten Schritte auf dem Weg zum Krankengeld und zu einer persönlichen Beratung .

Die ersten Schritte zum Krankengeld

Im Fall einer schweren Erkrankung steht zunächst der Gang zum Arzt an. Dieser bestätigt Ihnen, wie lange Sie voraussichtlich arbeitsunfähig sein werden. Zu diesem Zweck stellt er Ihnen die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (auch als „AU-Bescheinigung“ bekannt) aus. Ab sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit können Sie Krankengeld beantragen. Dazu leiten Sie einfach die AU-Bescheinigung Ihres Arztes mit dem Zusatz „zur Vorlage bei der Krankenkasse“ an Ihre AOK weiter.
Als Nächstes empfehlen wir ein persönliches Beratungsgespräch bei Ihrem AOK-Ansprechpartner, zu dem wir Sie einladen. Bei diesem Gespräch werden gemeinsam alle nötigen Unterlagen ausgefüllt. Es gehört zu unserem ganz selbstverständlichen Service, den wir unseren Versicherten bieten.

Unsere Berater sind für Sie da und

  • betreuen Sie während Ihrer Arbeitsunfähigkeit individuell und umfassend,
  • erklären Ihnen, worauf Sie bei der Beantragung von Krankengeld achten müssen, und unterstützen Sie bei den Formalitäten,
  • helfen Ihnen bei der Vereinbarung erforderlicher Behandlungstermine,
  • unterstützen Sie bei der stufenweisen Wiedereingliederung in den Arbeitsalltag,
  • beraten Sie beim Ausfüllen notwendiger Anträge, beispielsweise für Reha-Maßnahmen,
  • stehen für Ihre Fragen gern zur Verfügung.

Wie hoch ist das Krankengeld?

Die Höhe des Krankengeldes hängt von der Art Ihrer beruflichen Tätigkeit ab. Nehmen wir als Beispiel das Krankengeld für Arbeitnehmer: Die Höhe des kalendertäglichen Krankengeldes richtet sich nach Ihrem regelmäßigen Einkommen. Im Allgemeinen sind das 70 Prozent vom Brutto, jedoch höchstens 90 Prozent vom Netto. Das Krankengeld wird immer rückwirkend gezahlt – bis zu dem Tag, an dem Sie bei Ihrem Arzt waren und er die Arbeitsunfähigkeit bescheinigt hat.

Mithilfe des Krankengeldrechners der AOK können Sie sich selber unverbindlich über die Höhe Ihres Krankengeldes informieren: https://portale.aok.de/krankengeldrechner/

Noch besser ist aber die persönliche Beratung durch einen unseren Ansprechpartner.

Nach der Krankheit: Wiedereingliederung in den Beruf

Die AOK unterstützt Sie bei Ihrer stufenweisen Wiedereingliederung in Ihren Beruf. Wir arbeiten dabei eng mit Ihnen, Ihrem Arzt und Ihrem Arbeitgeber zusammen. Auch hier hilft Ihnen die persönliche Beratung durch einen unserer Ansprechpartner weiter.

Ein Beispiel: Sie könnten wieder anfangen zu arbeiten und statt wie bisher acht Stunden zunächst nur vier Stunden täglich arbeiten. In dieser Zeit zahlen wir Ihr Krankengeld weiter. Wenn Ihr Arbeitgeber Ihnen Gehalt zahlt, verringert sich das Krankengeld.

Wenn Sie in die Situation kommen sollten, Krankengeld zu benötigen, dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie Ihren Ansprechpartner bei der AOK Hessen. Ihren persönlichen Berater und weitere Infos zum Krankengeld finden Sie in unserem Online-Angebot.