Krankschreibung entschlüsselt: So knackst du die geheimen Codes
Facharztwissen

Krankschreibung entschlüsselt: So knackst du die geheimen Codes

MfG, H2O, mp3 – überall im Leben begegnen dir Abkürzungen und geheimnisvolle Codes mit einer wichtigen Bedeutung. Aber kaum jemand weiß, wofür diese Kürzel eigentlich stehen. Oder wusstest du, dass mp3 die Kurzform ist von MPEG-1 Audio Layer III? Selbst für deine Krankschreibung gibt es eine Kurzform. Denn im Amtsdeutschen heißt sie Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, was mit AU abgekürzt wird. Auf der AU findest du deine Anschrift, Daten zum Arzt und zu deiner Krankenkasse, den Zeitraum deiner Krankschreibung sowie die Diagnose. Diese Diagnose wird jedoch nicht in Worten ausgeschrieben, sondern in Codes verschlüsselt. Wir verraten dir gern, wofür diese Abkürzungen stehen.

Die wichtigsten Codes im Überblick

Für die meisten Krankheiten oder Krankheitsgruppen gibt es sogenannte ICD-Codes. Diese Codes bestehen in der Regel aus einem Buchstaben und zwei Zahlen. Manchmal folgt auch noch eine dritte oder vierte Zahl. Sie beschreibt die Krankheit dann noch genauer. Je Buchstabe wird eine Krankheitsgruppe codiert.

Um dir einen schnellen Überblick zu geben, hat die AOK Hessen für dich die wichtigsten Codes zusammengestellt:

Wer sieht welche Information?

Du erhältst drei Exemplare deiner Krankschreibung: eins für dich selbst, ein weiteres für deinen Arbeitgeber und ein Blatt für deine Krankenkasse. Ein viertes Exemplar behält dein Arzt. Auf der Ausfertigung für die Krankenkasse steht im ICD-10 die Diagnose zu Abrechnungszwecken. ABER: Auf dem Durchschlag für deinen Arbeitgeber darf diese Information nicht auftauchen. Darauf kannst du achten.

Alle wichtigen Informationen zum Thema Krankschreibung und was du unbedingt beachten solltest, hält deine AOK Hessen für dich bereit.

Unser Tipp: Unter dem folgenden Link kannst du jeden ICD-Code finden, einfach in die Suchmaske eingeben oder in der Systematik lesen: http://www.icd-code.de/.