Kürbiszeit: leckeres Butternusskürbis-Risotto
Rezepte/Trends/Infos

Kürbiszeit: leckeres Butternusskürbis-Risotto

Der Butternusskürbis führt ganz zu Unrecht immer noch ein Schattendasein neben seinem bekannten Verwandten, dem Hokkaido. Dabei hat er einige große Vorzüge: Er hat ein wunderbar feines Aroma und besticht durch sein fast schon cremiges Fleisch, was sich sehr leicht verarbeiten lässt. Es ist nicht unbedingt nötig, ihn zu schälen, aber zur Zubereitung eines Risottos ist dies unerlässlich.

Gleichzeitig ist der Butternusskürbis sehr gesund. Mit seinem hohen Gehalt an Beta-Carotin tut er Haut, Haaren und der Sehkraft gut. Schon mit 100 g Butternusskürbis sind 80 % des Tagesbedarfs an Beta-Carotin gedeckt; außerdem 20 % des Tagessolls an Vitamin C.

Zutaten:

Für 4 Portionen
Zubereitungszeit: 40 Minuten

Für das Risotto

  • 250 g Butternusskürbis, geschält und entkernt
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 3 EL Rapsöl
  • 2 Zweige Thymian
  • ¼ TL Chiliflocken
  • 200 g Risotto-Reis
  • 100 ml Weißwein
  • 400 ml Gemüsebrühe, alternativ auch Hühnerbrühe
  • 1 TL grob gemahlener schwarzer Pfeffer
  • ½ Bund glatte Petersilie

Für den Cashew-Parmesan

  • 100 g Cashewkerne
  • 70 g Parmesan
  • ¼ TL Salz

Zubereitung:

Kürbis in ca. 1 cm große Würfel schneiden, Zwiebel fein würfeln, Knoblauch hacken.

Das Rapsöl in einen heißen, mittelgroßen Topf geben, Zwiebelwürfel bei mittlerer Hitze 3 Minuten glasig dünsten. Wer es hinterher ein bisschen süßer will, kann hier etwas Zucker zugeben.

Anschließend Kürbiswürfel, Knoblauch, Thymian und Chiliflocken hinzugeben und 5 Minuten bei mittlerer bis hoher Hitze anbraten und danach den Risotto-Reis hinzugeben und weitere 3 Minuten bei mittlerer Hitze dünsten. Jetzt mit Weißwein ablöschen.

Nun 25 Minuten köcheln lassen und dabei ständig mit einem Holzlöffel umrühren. Wenn der Reis nahezu die gesamte Flüssigkeit aufgesogen hat, nach und nach mit jeweils etwa 100 ml Gemüsebrühe aufgießen.

Petersilienstiele fein hacken und 5 Minuten vor Ende der Garzeit unter das Risotto heben. Petersilienblätter grob hacken. Diesen Arbeitsgang kann man auch vorziehen, wenn man sich ganz auf das Kochen des Risottos konzentrieren möchte.

Für den Cashew-Parmesan die Cashewkerne, den Parmesan und das Salz in einer Küchenmaschine oder einer Kräutermühle zu einem feinen Pulver mahlen.

Vor dem Servieren die Thymianstiele aus dem Risotto nehmen, je 1 TL vom Cashew-Parmesan auf das auf vier Teller verteilte Risotto geben und mit etwas frischer Petersilie dekorieren.

Guten Appetit!