Mens sana in corpore sano: wie Körper und Geist zusammen hängen
Körperwissen

Mens sana in corpore sano: wie Körper und Geist zusammen hängen

Juvenals Ermunterung zu einem „gesunden Geist in einem gesunden Körper“ ist aktuell wie nie.

Unbestreitbar, dass sich neben der Übergewichtsproblematik ein Körperkult mit Krafttraining, Fitness und Ausdauersport etabliert hat und der Mensch auf Leistung gedrillt wird.

Studien zeigen, dass die alten Römer mit der Aussage generell schon Recht hatten, z.B. wirken sich Depressionen oft auf das Herz aus und Herzschwäche führt wiederum oft zu Depressionen.

Allerdings zeigen sich gesundheitliche Probleme des Körpers erst spät im Geist, da das Gehirn im Stoffwechsel eine herausragende Stellung einnimmt und im Ernstfall anderen Organen vorgezogen wird, wenn es um die Versorgung mit Nährstoffen und die Durchblutung geht.
Viele Krankheiten des Körpers ziehen aber „geistige“ Beeinträchtigungen nach sich, wie die hepatische Enzephalopathie oder Dauerschmerzen und Herzprobleme.

Studien haben gezeigt, dass regelmäßiger Sport das Risiko, Alzheimer zu bekommen, um 50 % senken kann.

Ob Sport allerdings die intellektuelle Leistungsfähigkeit in schwindelerregende Höhen treiben kann, darf bezweifelt werden. Ein Gegenbeispiel dürfte an dieser Stelle schon Stephen Hawking sein, der an ALS leidet, aber geistig neue Maßstäbe setzt.
Vergesst den Geist nicht! Ausdauersport beugt z.B. Depressionen vor und hilft, Stress abzubauen.

Wie wichtig das ist, weiß jeder, der schon einmal erlebt hat, wie wenig körperlich belastbar man ist, wenn man emotional aus der Bahn geworfen wurde, oder wie unkonzentriert Menschen sind, wenn sie zu wenig geschlafen haben.

Plane deshalb Ruhe und Entspannung ein, damit sich der Geist erholen kann, sonst macht dein Körper irgendwann schlapp!

Gut geeignet sind hierzu Yoga, Meditation oder auch autogenes Training. Mitunter reicht auch einfach ein wohlriechendes warmes Wannenbad oder ein Sofa-Kuschel-Platz mit Decke, Buch und Plätzchen!