Muskelaufbau, aber wie?
Daily Fit

Muskelaufbau, aber wie?

Wer will ihn nicht, den durchtrainierten Körper, mit dem sich Fitnessbegeisterte in den sozialen Medien präsentieren? Doch der Weg dorthin ist nicht einfach und ein disziplinierter Lebensstil ist unumgänglich. Wir erklären dir, was du für den Muskelaufbau beachten musst.

Nicht nur fürs Aussehen – Muskeln können mehr

Muskeln lassen dich nicht nur stark aussehen, auch für deine Gesundheit sind sie sehr wichtig. Sie stabilisieren deinen Körper, beugen Haltungsschäden, Kopf- und Rückenschmerzen vor und schützen somit auch Knochen und Gelenke. Außerdem sind Muskeln die besten Fettverbrenner. Je mehr Muskelmasse du hast, umso mehr Energie verbraucht dein Körper. Dein Grundumsatz wird also auch noch deutlich erhöht.

Weniger Gelenk- und Rückenleiden

Eines vorneweg: Man ist nie zu alt für Muskelaufbau. Das bedeutet, man kann immer noch etwas für sich und seine Gesundheit tun. Gerade schmerzhafte Gelenk- und Rückenleiden lassen sich mit regelmäßigen Training deutlich reduzieren. Ab dem 30. Lebensjahr verliert man automatisch an Muskelmasse, mit steigendem Alter wird körperliches Training also immer wichtiger.

Wie funktioniert das Muskelaufbautraining?

Muskelaufbautraining ist ein umfassender und vielschichtiger Anpassungsprozess des Körpers. Er wird mehr gefordert, geht über seine Grenzen hinaus und entwickelt sich weiter. Muskeln werden bis zur Ermüdung trainiert, um maximales Muskelwachstum zu erzielen. Ganz wichtig ist es aber auch, nach dem intensiven Training zwei bis vier Tage zu regenerieren. Denn Muskeln müssen Zeit bekommen, zu verdicken. Andernfalls können sie durch Überbelastung im Training Mikrorisse bekommen, die sich mit Wasser füllen. Dann brauchen sie noch mehr Zeit zum Heilen. Dies ist für das Training nicht sinnvoll, sondern kontraproduktiv! Wer dies nicht berücksichtigt, macht selbst das härteste Training nahezu nutzlos.

Die richtige Ernährung

Muskeln brauchen die richtigen Nährstoffe, um das Wachstum nachhaltig zu gewährleisten. Der wichtigste Muskelbaustoff ist Eiweiß, auch Protein genannt. Eine eiweißreiche Ernährung gehört demnach unbedingt dazu. Entscheidend sind allerdings nicht die Proteine selbst, sondern deren Bausteine, die Aminosäuren. Gute Eiweißquellen sind beispielsweise Fisch, Fleisch, Milchprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse.

Am besten Profis fragen – das richtige Training

Für Anfänger ist es sinnvoll, sich im örtlichen Fitnessstudio einen Trainingsplan erstellen zu lassen, um zielgenau, auf die persönlichen Bedürfnisse ausgerichtet und vor allem gesund zu trainieren. Außerdem ist in einigen Fällen auch erforderlich, dass du mit einem Arzt über die Art des Trainings redest, wenn du beispielsweise gesundheitliche Beschwerden wie Kreislaufprobleme oder Haltungsschäden hast.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem Training!

Weitere Tipps zu diesem Thema findest du in unserer Kategorie Sport & Fitness.