Schwangerschaft: Diese Beschwerden haben fast alle werdenden Mütter
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Schwangerschaft: Diese Beschwerden haben fast alle werdenden Mütter

Während der Schwangerschaft geht es im weiblichen Körper drunter und drüber. Beinahe jeder Teil deines Organismus durchlebt in diesen neun Monaten Veränderungen. Das ist zwar völlig normal, aber für die werdende Mutter nicht immer angenehm, weil es dadurch zu Beschwerden kommen kann. Welche das sind und was dabei in deinem Körper geschieht, erfährst du hier.

Stimmungsschwankungen und Müdigkeit – die Hormone spielen verrückt!

Schon kurz nachdem sich die befruchtete Eizelle in der Gebärmutter eingenistet hat, beginnt dein Körper damit, sich auf die Schwangerschaft einzustellen. Ausgelöst werden diese Veränderungen durch das Ausschütten der Schwangerschaftshormone. Diese erlauben einen reibungslosen Verlauf der Schwangerschaft, können aber auch zu den berüchtigten Stimmungsschwankungen führen. Wie viel körperliche Energie es kostet, damit sich der Embryo weiterentwickelt, spürst du dabei unmittelbar: Dein Bedürfnis nach Schlaf scheint manchmal unstillbar zu sein!

Schwangerschaftsübelkeit: unangenehm, aber ein gutes Zeichen

Eine weitere typische Beschwerde, die vor allem während der ersten Monate recht häufig auftritt, ist die Übelkeit. Auch sie ist hormonell bedingt und kann je nach Schwangerschaftsverlauf unterschiedlich stark ausfallen. Der einzige Trost für Betroffene: Selbst ausgeprägte Schwangerschaftsübelkeit schadet dem Kind nicht und ist nicht per se ein schlechtes Zeichen. Bei anhaltendem Erbrechen mit starkem Gewichtsverlust solltest du jedoch deinen Arzt oder deine Ärztin darauf ansprechen.

Verdauung – ein Bauch im Ausnahmezustand

Auch Appetit und Verdauung verändern sich bei werdenden Müttern. So kann es sein, dass gewisse Speisen, die du eigentlich nie mochtest, plötzlich Heißhungerattacken bei dir auslösen. Das ist nicht ungewöhnlich. Trotzdem solltest du dich bemühen, deine Essgewohnheiten und die Gewichtszunahme im Auge zu behalten und nicht jeder Versuchung nachzugeben. Es stimmt zwar, dass Schwangere mehr Nährstoffe aufnehmen sollten. Die Geschichte vom „Essen für zwei“ gehört allerdings zum Genre der Ammenmärchen. Im ersten und zweiten Drittel der Schwangerschaft unterscheidet sich der Kalorienbedarf überhaupt nicht von dem einer nichtschwangeren Frau, und nur im letzten Drittel ist er um etwa zehn Prozent erhöht – vorausgesetzt, die körperliche Aktivität verändert sich nicht.

Viele Frauen leiden während der Schwangerschaft auch unter einer trägen Verdauung. Daher ist es wichtig, während der Schwangerschaft auf ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung mit genügend Ballaststoffen zu achten.

Kurzatmigkeit & Co.

Andere häufig vorkommende Beschwerden sind Kurzatmigkeit, Sodbrennen, ein verstärkter Harndrang und Wassereinlagerungen. Da jede Schwangerschaft anders verläuft, können diese Beschwerden unterschiedlich ausgeprägt sein – bei manchen Schwangeren treten sie auch gar nicht auf. Zögere nicht, mit deinem Arzt oder deiner Hebamme darüber zu sprechen.

Auch wenn du dich manchmal unwohl fühlst, solltest du trotzdem versuchen, eine positive Grundeinstellung zu behalten. Meistens sind die Beschwerden vorübergehend. Versuche daher, die Schwangerschaft auch weiterhin zu genießen und dich auf dein Kind zu freuen.

Viele weitere Informationen rund um die Schwangerschaft findest du in unserer Kategorie Schwangerschaft & Stillzeit.