Schwangerschaftsstreifen: Wächst da ein Kraut gegen?
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Schwangerschaftsstreifen: Wächst da ein Kraut gegen?

Schwangerschaftsstreifen! Vielen Frauen treibt allein der Gedanke daran Sorgenfalten auf die Stirn. Dabei zeigen die Dellen aber eigentlich nur, dass du ein Kind auf die Welt gebracht hast. Und darauf kannst du stolz sein. Für deine Gesundheit stellen die Dehnungsstreifen keine Gefahr dar. Sie sind in erster Linie ein kosmetisches Problem. Wie sie entstehen und was du tun kannst, um Schwangerschaftsstreifen zu vermeiden, erfährst du in diesem Artikel.

Schwangerschaftstreifen – was ist das eigentlich?

Wenn ein Teil deines Körpers plötzlich an Volumen zunimmt, dehnt sich an dieser Stelle auch die Haut. Dadurch können sich im angespannten Bindegewebe Risse bilden. Diese Risse werden Schwangerschaftsstreifen genannt. Dabei lässt sich das Phänomen gar nicht allein auf Schwangere begrenzen. Auch bei plötzlicher Gewichtszunahme oder kräftigen Wachstumsschüben in der Pubertät kann es zu Dehnungsrissen kommen. Die Risse sind zunächst rosa gefärbt und verblassen mit der Zeit, bleiben aber sichtbar.

Man geht davon aus, dass die Streifen bei drei von vier Schwangeren auftreten. In den meisten Fällen sind die Brust, der Bauch und die Hüften betroffen, da hier die Haut während der Schwangerschaft naturgemäß am stärksten spannt. Sind die Schwangerschaftsstreifen einmal da, lassen sie sich kaum behandeln.

So kannst du vorbeugen – die besten Tipps

Damit die ungeliebten Streifen gar nicht erst auftreten, solltest du versuchen, deine Haut so elastisch wie möglich zu halten. Schon ab den ersten Wochen kannst du sensible Stellen deines Körpers mit geeigneten Ölen, Lotionen oder Cremes pflegen und mit Feuchtigkeit versorgen. Auch regelmäßige Massagen und leichtes Sporttreiben, zum Beispiel Yoga oder Schwimmen, fördern die Elastizität der Haut. Außerdem solltest du darauf achten, genügend Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Im späteren Verlauf der Schwangerschaft kann auch das Tragen von stützender Kleidung (BHs, Bauchbänder usw.) helfen. Zu guter Letzt solltest du dich bemühen, die Kilos nicht aus dem Ruder laufen zu lassen, da die Geweberisse besonders bei Schwangeren mit starker Gewichtszunahme auftreten.

Daneben gibt es leider auch Faktoren, die du nicht wirklich beeinflussen kannst. So sind junge Frauen eher betroffen als ältere. Auch Gene und Hauttyp spielen natürlich eine Rolle. Deshalb kann es trotz aller vorbeugenden Maßnahmen zu Dehnungsstreifen kommen. Aber die oben genannten Tipps helfen dir, dich wohlzufühlen.

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