Sommeressen ohne Wespen: so gelingt´s
Saisonales

Sommeressen ohne Wespen: so gelingt´s

Jeder kennt das: Kaum ist der Tisch im Garten oder auf dem Balkon gedeckt, schon kommen die kleinen schwarz-gelben Plagegeister und schwirren um die Getränke oder lassen sich auf dem Essen nieder. Besonders im Spätsommer sind es meist mehrere Tierchen, die sich auf die Leckereien stürzen.

Das liegt vor allem daran, dass dann die Brutpflege vorbei ist und die Insekten mehr Zeit außerhalb des Nests verbringen können. Außerdem lässt sich weniger Blütenstaub auftreiben, was dazu führt, dass alternative Futterquellen gesucht werden müssen. Ein Stück Kuchen oder auch Fleisch lassen dann das Wespenherz höherschlagen.

Was kann ich gegen Wespen tun?

Da das Futterangebot knapper wird und der Winter langsam näher kommt, werden sich Wespen nicht so leicht abschütteln lassen. Auf der Suche nach Nahrung legen sie dann relativ große Distanzen zurück und lassen sich nur schwer abwimmeln, wenn sie erst mal etwas Essbares gefunden haben. Das führt dazu, dass sich Mensch und Tier ungewollt näher kommen. Doch es gibt einige Tricks, mit denen man die Tiere auf Distanz halten kann, die wir in einem früheren Artikel zusammengefasst haben.

SOS Wespenstich

Aber was tun, wenn doch was passiert ist? Wenn du nicht allergisch auf Wespenstiche reagierst, sind die Stiche in der Regel einfach nur schmerzhaft und unangenehm. Gefährlich wird es dann, wenn wir die Tiere versehentlich runterschlucken und sie in den Mundraum oder die Speiseröhre stechen. Denn das Gift lässt die gestochene Stelle anschwellen und kann dafür sorgen, dass einem die Luft wegbleibt. In diesem Fall hilft es nur, direkt die 112 zu wählen und den Rettungsdienst zu rufen. Selbiges gilt natürlich auch, wenn du merkst, dass du eine allergische Reaktion auf das Gift zeigst. In diesem Fall schwillt die gesamte Region um den Stich sehr schnell an und du bekommst Probleme mit dem Kreislauf. Hier ist dann schnelles Handeln erforderlich.

Was hilft gegen den Schmerz?

Ein Wespen-, Bienen- oder Hornissenstich ist relativ schmerzhaft. Um die Schmerzen zu lindern, hilft es unter anderem, die betroffene Stelle zu kühlen. Wenn kein Kühlpack zur Hand ist, reicht es in der Regel aus, den Stich mit ein bisschen Spucke zu befeuchten und dann zu pusten. Die Spucke wirkt zudem zusätzlich entzündungshemmend. Ebenfalls entzündungshemmend wirkt der Saft einer Zwiebel. Einfach eine Hälfte auf die geschwollene Stelle legen und einwirken lassen. Aber denk daran, eine frische Zwiebel zu nehmen und keine vom Grill …

In der Apotheke gibt es spezielle Salben, welche helfen, die Schmerzen zu lindern. Diese Gels kühlen und desinfizieren gleichzeitig. Zudem enthalten sie Stoffe, die schmerzlindernd wirken. Auch sogenannte Giftsauger sind in der Apotheke erhältlich. Mit ihnen kann mittels Unterdruck das Gift, zumindest teilweise, aus der Wunde gezogen werden. Wenn kein Sauger zur Hand ist, kann es auch mit dem Mund rausgesaugt werden. Aber Vorsicht, das Gift sollte sofort ausgespuckt werden!