Sonnenbrand, mehr als nur lästiger Begleiter in den Sommermonaten
Körperwissen

Sonnenbrand, mehr als nur lästiger Begleiter in den Sommermonaten

Mit steigenden Temperaturen im Frühjahr nimmt auch die Gefahr eines Sonnenbrandes zu. Doch diese Hautverbrennungen sind mehr als nur eine schmerzhafte Erfahrung, die jeder schon einmal gemacht hat. Denn die UV Strahlen des Sonnenlichtes können die DNS verändern und so Hautkrebs hervorrufen. Und dies geschieht gar nicht so selten, wie viele Menschen denken: Nimmt man alle Hautkrebsarten zusammen, so ist Hautkrebs in Deutschland mittlerweile die häufigste Krebsart überhaupt. Früh genug erkannt und richtig behandelt ist Hautkrebs jedoch in den meisten Fällen heilbar.

Was besagt der Lichtschutzfaktor einer Sonnencreme?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) bietet eine einfache Methode um zu berechnen, wie lange ein Sonnenbad sein darf, ohne dass die Haut geschädigt wird. Die Angabe des LSF einer Sonnencreme ist normalerweise gut sichtbar auf der Vorderseite der Verpackung angebracht. Doch wie berechne ich die Zeit, die ich geschützt in der Sonne verbringen darf? Dazu muss zunächst der eigene Hauttyp bestimmt werden. Die AOK bietet hierzu unter folgendem Link einen einfachen Test: www.aok.de.

Als Ergebnis erhält man die Zeit, die man ungeschützt in der Sonnen bleiben darf, ohne Schäden der Haut befürchten zu müssen. Die korrekte Verwendung einer Sonnencreme verlängert diese Zeit um den angegebenen LSF. Wenn man sich ohne Schutz beispielsweise 20 Minuten in der Sonne aufhalten darf, so verlängert der LSF von 10 die Dauer auf 200 Minuten. Ein dreistündiger Aufenthalt in der Sonne ist somit problemlos machbar.

Korrekte Anwendung der Sonnencreme

Neben der Wahl der Sonnencreme mit dem geeigneten LSF kommt es auf die richtige Anwendung an. Allgemein lässt sich sagen, dass viel auch viel hilft. Für einen Erwachsenen bedeutet das zwei bis drei Esslöffel der Lotion, die gleichmäßig auf den Körper verteilt werden soll. Empfindliche Stellen müssen dabei besonders bedacht werden. Kniekehlen, Füße, der Nacken und die Ohren sind klassische Bereiche für einen Sonnenbrand. Ebenfalls zu beachten ist, dass der Sonnenschutz eine gewisse Zeit braucht um in die Haut einzuziehen um die maximale Wirkung entfalten zu können.

Aufpassen sollte man auch beim Baden im Meer oder im Pool, weil das Wasser ähnlich wie eine Lupe die Sonnenstrahlen bündelt und damit eine stärkere Belastung für die Haut bewirkt. Nach dem Verlassen des Wassers sollte erneut Sonnenschutz aufgetragen werden. Denn obwohl viele Cremes versprechen wasserfest zu sein, so verringern das Wasser und später das Abtrocknen den Schutz enorm.

Hautkrebs früh erkennen

Bei Hautkrebs ist eine frühe Erkennung essentiell wichtig für eine erfolgreiche Therapie. Aus diesem Grund bietet die AOK Hessen eine regelmäßige Kontrolle durch einen Hautarzt. Um sich noch besser vor Sonnenbrand zu schützen und eine verstärkte Hautalterung zu vermeiden empfiehlt sich übrigens die Vermeidung der Sonne in der Zeit von 11 bis 15 Uhr. Auch atmungsaktive, sonnenundurchlässige Kleidung sowie ein Hut sind sehr ratsam, während der Aufenthalt im Schatten nicht so wirksam vor den UV-Strahlen schützt wie Viele glauben.

Weitere Informationen hält die AOK Hessen unter dem folgenden Link bereit: www.familie.hessen.aok.de.