Stärken & entspannen: tolle Beckenbodenübungen für werdende Mamas
Gymnastik

Stärken & entspannen: tolle Beckenbodenübungen für werdende Mamas

Der Beckenboden ist ein richtiges Kraftzentrum deines Körpers. Wenn er erschlafft, kann es passieren, dass du dich mit den verschiedensten Symptomen wie Harninkontinenz, Rückenschmerzen bis hin zu Organabsenkungen konfrontiert siehst. Leider hören die meisten Frauen das erste Mal vom Beckenboden, wenn sie schwanger sind. Dabei schadet es nie, frühzeitig über dessen Funktion Bescheid zu wissen und ihn gezielt zu trainieren. Spätestens in der Schwangerschaft und im Anschluss an diese sollte es jedoch selbstverständlich sein.

Wichtig: Frage deine Frauenärztin oder Hebamme sicherheitshalber, bevor du startest. In seltenen Fällen – wie z. B. bei vorzeitigen Wehen oder nach einem Kaiserschnitt – kann es sein, dass du auf ein Training eine Zeit lang verzichten musst.

Im Normalfall gilt: Beckenbodentraining ist ein wichtiger Teil der Geburtsvorbereitung und ist „Pflichtprogramm“ in der Zeit nach der Geburt. Damit ist jedoch nicht exzessives „Bodybuilding“ deines Kraftzentrums gemeint, sondern sanftes Üben. Das Ziel: Du lernst, deinen Beckenboden bewusst wahrzunehmen, zu aktivieren sowie gezielt zu entspannen.

In der Schwangerschaft und der Zeit danach ist es besonders wichtig, dass du auf die Signale deines Körpers hörst. Übe daher stets sehr sanft.

Übrigens: Die Übungen lassen sich auch prima in deinen Alltag einbinden. Du sitzt in einer geschäftlichen Konferenz? Oder du befindest dich auf einem Elternabend? Die anderen Teilnehmer finden mal wieder kein Ende? Mit den Übungen „Gummiband“ und „Taschenlampe“ kannst du deinen Beckenboden auch während langwieriger Meetings trainieren. Die Wartezeit an der überfüllten Supermarktkasse überbrückst du bestens mit der Übung „Ich halte mein Baby“. So nutzt du jede Gelegenheit, um deinen Beckenboden zu stärken – selbst, wenn du mal wenig Zeit hast.

Deine AOK Hessen wünscht dir eine wunderbare Schwangerschaft.