Trinkkur: mit Knoblauch und Zitrone gegen Verkalkung
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Trinkkur: mit Knoblauch und Zitrone gegen Verkalkung

Seit Jahrhunderten erfreut sich Knoblauch großer Beliebtheit als gesunde Heilpflanze. Grund sind die wertvollen Inhaltsstoffe. Ihnen werden viele positive gesundheitliche Effekte zugeschrieben. Gerade die Volksmedizin schwört auf die heilende Wirkung der Knoblauchzwiebel. Sie wird oft als Trinkkur angesetzt und eingenommen. Als wahrer Jungbrunnen gilt die Zitronen-Knoblauch-Kur. Welche positive Wirkung die Kur auf deinen Körper hat und wie du sie einfach selbst zu Hause machen kannst, zeigen wir dir gern.

Frischer Knoblauch: Vitalisierung pur

Die einen lieben Knoblauch in ihrem Essen, die anderen können ihn nicht riechen. Aber Knoblauch verfeinert nicht nur den Geschmack des Essens, sondern er wirkt sich auch positiv auf deine Gesundheit aus. Zwar sind die Resultate oft nicht wissenschaftlich bewiesen, Fans der Zitronen-Knoblauch-Kur berichten jedoch von zahlreichen positiven Effekten. So soll die Kur bereits zu Beginn für Erfrischung sorgen und Müdigkeit und Schlappheit vertreiben. Andere berichten von einer Verbesserung des Seh- oder auch Hörvermögens. Die Wirkungen können also von Mensch zu Mensch verschieden sein.

Frischer Knoblauch: Verkalkung ade

Wissenschaftlich bewiesen ist dagegen die Wirkung des Inhaltsstoffes Allicin. Er ist dafür verantwortlich, dass die Verkalkungen in Gelenken und Arterien sowie im Gehirn reduziert werden. Darüber hinaus soll Allicin helfen, die Blutfettwerte zu senken. Ob eine Gefäßverkalkung in einem relevanten Umfang verhindert werden kann und wie viel Knoblauch dafür tatsächlich gegessen werden müsste, ist allerdings umstritten.

Zitronen-Knoblauch-Kur: So funktioniert’s

Die Rezepte für die Kur variieren, die Hauptzutaten sind jedoch immer dieselben: Zitronen, Knoblauch und Wasser.

Zutaten

  • 5 unbehandelte Zitronen
  • 30 Knoblauchzehen (das entspricht etwa 2 Knollen)
  • 1l Wasser

Zubereitung

  • Die Zitronen waschen und ungeschält vierteln.
  • Die Knoblauchzehen schälen. Dann zusammen mit den Zitronenstücken und ein wenig Wasser im Mixer zerkleinern.
  • Die Mischung mit einem Liter Wasser in einem Topf verrühren, dann erhitzen und kurz aufkochen lassen. Anschließend den Topf vom Herd nehmen.
  • Den Saft durch ein Sieb in eine Schüssel geben.
  • Zum Schluss den Saft mit einem Trichter in eine Flasche füllen, abkühlen lassen und anschließend im Kühlschrank lagern.

Et voilà, jetzt kannst du mit der Zitronen-Knoblauch-Kur beginnen! Empfohlen wird, zwei bis drei Wochen lang täglich ein Schnapsglas davon zu trinken. Dann eine Woche pausieren, ehe die Kur erneut für zwei bis drei Wochen fortgesetzt werden kann.

Manche Fans der Kur sprechen dieser eine verstärkte Wirkung zu, wenn beim Kochen des Saftes noch Kurkuma, Ingwer und schwarzer Pfeffer beigefügt werden.

Resteverwertung: zusätzlich Chutney zaubern

Auch der abgeseihte Trester kann weiterverwendet werden. Einen Esslöffel Kurkuma und ein circa ein Zentimeter großes Stück frischen Ingwer zugeben und mit 60 Gramm normalem Zucker wie Marmelade aufkochen. So erhältst du ein leckeres Chutney, das du auch als Soßenzugabe verwenden kannst. In Drehgläser gefüllt, hält sich das Chutney mehrere Jahre.

Übrigens: Sorgen über möglichen Mundgeruch sind unnötig, denn: Durch die Zitrone soll schlechter Atem verhindert werden. 😉

Welche Gewürze gelten als Wunderpflanzen? Wir haben uns Kurkuma und Kardamom mal genauer angesehen.

Viel Spaß beim Ausprobieren der Zitronen-Knoblauch-Kur und dem bevorstehenden „Zitronengesicht“ wünscht dir deine AOK Hessen.

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