Ursache für Schlafstörungen
Körperwissen

Ursache für Schlafstörungen

Kann ich jetzt bitte einfach einschlafen?!

Wer kennt das nicht: Man liegt im Bett, ist eigentlich todmüde, aber der Körper wehrt sich gegen das Einschlafen. Besonders ärgerlich ist das, wenn man am nächsten Tag einen wichtigen Termin hat und früh aufstehen muss. Während sich die Zeiger der Uhr unaufhaltsam in Richtung Morgen bewegen, liegt man wach und wälzt sich hin und her.

Wenn man jetzt anfängt, sich darüber zu ärgern, und in Gedanken durchspielt, was morgen alles schiefgehen kann, ist der Teufelskreis perfekt. Durch die Aufregung steigern sich Herzschlag und Puls, und der so notwendige Schlaf rückt in weite Ferne.

Viele Ursachen für eine Wirkung

Es gibt die verschiedensten Arten von Schlafstörungen. Am weitesten verbreitet sind dabei die Einschlafstörungen. Aber auch mit dem Durchschlafen haben viele Probleme. Sie werden mitten in der Nacht wach und können dann meist nicht wieder einschlafen. Neben psychischen Ursachen wie Stress oder diversen Ängsten können beispielsweise auch Erkältungen schuld an zu wenig oder nicht erholsamem Schlaf sein.

Warum wache ich gerädert auf?

Auch wenn man vermeintlich schnell eingeschlafen ist und das Gefühl hat, durchgeschlafen zu haben, fühlt man sich am nächsten Morgen oft gerädert. Was ist passiert? Dass man sich trotz genügendem Schlaf nicht fit, sondern unwohl fühlt, kann mehrere Gründe haben.

Zu viel Sport am Abend kann zum Beispiel dafür sorgen, dass der Körper nicht die Ruhe und Erholung bekommt, die er braucht, denn er ist noch aufgepeitscht und muss erst einmal wieder „runterkommen“. Richtig verbreitet sind hingegen nächtliches Schnarchen, Zähneknirschen oder ständige Bewegungen. Bewusst bekommt man dies meist nicht mit, aber erholsam ist diese Art von Schlaf bei Weitem nicht. Darunter hat meist auch der Partner oder die Partnerin zu leiden.

Ein Viertel der Verkehrsunfälle als Folge von Übermüdung

Neben Unwohlsein, verringerter Leistungsfähigkeit und Gereiztheit hat Schlafmangel auch andere gravierendere Auswirkungen. Schätzungen gehen davon aus, dass ein Viertel aller Verkehrsunfälle auf das Konto von Müdigkeit und daraus folgenden Begleiterscheinungen geht. Was du dagegen tun kannst? Um Problemen beim Einschlafen entgegenzuwirken, solltest du auf den Genuss von Alkohol, Koffein, Nikotin und größeren Mahlzeiten bereits circa vier Stunden vor dem Zubettgehen verzichten. Auch Sport, spannende Filme oder sonstige Reizüberflutungen sollten kurz vor dem Schlafengehen vermieden werden. Das Schlafzimmer sollte kühl, gut gelüftet und aufgeräumt sein.

Mehr zu dem Thema findest du auf den Seiten der AOK Hessen.