Vorgestellt: Waveboard, Longboard und Co.
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Vorgestellt: Waveboard, Longboard und Co.

Endlich Sommer! Was gibt es da Schöneres, als sich bei gutem Wetter an der frischen Luft zu bewegen? Wenn dir aber Joggen und Fahrradfahren zu gewöhnlich sind, sorgen neue Trends wie Longboards, Waveboards und E-Boards für Abwechslung. Hier erfährst du, wodurch sich die verschiedenen Boards unterscheiden und was du wissen musst, bevor du dich auf die flotten Bretter wagst.

Das Longboard – Surfen über den Asphalt

Wie der Name vermuten lässt, handelt es sich beim Longboard um eine längere Variante des Skateboards. Im Gegensatz zum Skateboard eignet sich das Longboard allerdings nicht wirklich für akrobatische Tricks. Dafür sind Longboards mit einer Länge von bis zu 150 cm zu sperrig. Der größere Achsenabstand und die dickeren Rollen geben dir dafür aber mehr Stabilität und erlauben auch das Fahren über etwas unebenere Oberflächen, weil Stöße besser abgefedert werden. So kannst du mit dem langen Brett auch ohne Probleme Strecken meistern. Das Longboard hat seinen Reiz, denn es bringt dich lässig durch den Sommer.

Das Waveboard – Tempo aus der Hüfte

Noch relativ neu in der Familie der rollenden Bretter ist das Waveboard. Im Gegensatz zum Longboard handelt es sich beim Waveboard nicht um ein durchgehendes Brett, sondern um zwei miteinander verbundene Fußplatten, unter denen sich jeweils eine Rolle befindet. Waveboarder müssen sich nicht am Boden abstoßen, um in Fahrt zu kommen. Sie beschleunigen durch geschickte, wellenförmige Bewegungen von Beinen und Hüften. So können sie sogar Steigungen meistern, ohne den Fuß vom Board zu nehmen. Aber auch schnelle gerade Fahrten, kurze Wendungen und spektakuläre Tricks sind mit dem Waveboard möglich. Das macht nicht nur Spaß, sondern fördert Koordination, die Bauch-, Bein- und Po-Muskulatur und den Gleichgewichtssinn.

Das E-Board – Motor statt Muskeln

Wenn du es weniger sportlich magst, dann ist vielleicht diese motorisierte Variante das Richtige für dich. Nicht Muskelkraft, sondern ein eingebauter Elektromotor sorgt bei den E-Boards für den Antrieb. Nur das Lenken musst du noch selber übernehmen. Leichte Gewichtsverlagerungen erlauben dir, das E-Board zu steuern. Beugst du dich nach vorne, dann fährt das Board los. Verlagerst du dein Gewicht auf den linken Fuß, dreht das Board nach links. Das erinnert dann an Marty McFlys gedankengesteuertes Skateboard aus dem Science-Fiction-Klassiker „Zurück in die Zukunft“, weswegen E-Boards auch oft Hover-Boards genannt werden. Auf keinen Fall solltest du – genau wie bei den anderen Boards – auf die nötige Schutzkleidung verzichten.

Aber Achtung, nach aktueller Gesetzgebung gelten die Boards nicht als Fortbewegungsmittel, sondern als Freizeitgerät. Deshalb sind sie weder auf Straßen noch auf Fahrradwegen zugelassen. Wir empfehlen, einen Übungsplatz zu nutzen, der ausreichend Platz bietet und auf keinen Fall andere gefährdet, sprich: auf dem keine anderen Fußgänger, Auto- oder Radfahrer anzutreffen sind. Zuwiderhandlungen können von der Polizei bestraft werden.

Wie auch Inline-Skatern, so empfehlen wir, unbedingt entsprechende Schutzbekleidung zu tragen, die Helm, Handschuhe und auch passende Ellenbogen- und Gelenkschoner umfasst.

Hierdurch können bei Unfällen zumindest schwere Kopfverletzungen oder Abschürfungen eingeschränkt werden.

Mehr tolle Tipps und Anregungen für Bewegung in deiner Freizeit findest du hier.

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