Wandern: gut für Körper und Geist
Gesundheitstraining

Wandern: gut für Körper und Geist

Draußen zu sein, tut gut. Einfach mal durchatmen, die frische Luft genießen und den Duft von Bäumen, Blumen und Blättern aufsaugen. Draußen zu sein, hat etwas Ursprüngliches, es bringt uns näher zu unserem Selbst und gibt Ruhe und Zeit, den Kopf frei zu kriegen. Kein Wunder also, dass Wandern und Spazierengehen so viele positive Effekte hat. Dennoch ist das Image dieser Aktivitäten nicht durchweg positiv. Dies liegt sicher daran, dass fast jeder in der Kindheit in die Natur gezwungen wurde. Meist am Wochenende und mit den Eltern, Geschwistern oder auch noch mit Oma und Opa. Aber: Spazierengehen und Wandern sind eine tolle Möglichkeit, entspannt das körperliche Wohlbefinden zu fördern. Zeit also, mal wieder die Wanderschuhe auszupacken und die Welt neu zu entdecken.

Warum Wandern so gesund ist

So unspektakulär Wandern oder auch Spazierengehen aussieht: Die Vorteile für Körper, Geist und Seele sind riesig. Wandern wirkt sich sehr positiv auf uns aus, denn der ganze Körper wird dabei intensiv trainiert. Dies geschieht aber auf eine sehr sanfte Weise, und die Gefahr, sich dabei eine Sportverletzung zuzuziehen, ist deutlich geringer als bei vielen anderen Sportarten.

Geerdet unterwegs, auf eigenen Füßen gehen

Durch ständigen Bodenkontakt sind unsere Füße mit ihren Reflexzonen in gewisser Weise mitverantwortlich für unser Wohlbefinden. Werden die Fußsohlen massiert, kann sich das positiv auf Muskeln, Wirbelsäule und alle inneren Organe auswirken.

Wie alles zusammenhängt

Kräftige Schritte spürst du bis ins Gesäß, was zeigt, dass Beckenmuskulatur, Gesäß- und Bauchmuskulatur angeregt werden. Das kann gleichzeitig auch die Verdauung fördern.

Interessant ist, dass auch die locker mitschwingenden Arme besser durchblutet werden und zugleich Schultern und Nacken entspannen können. Bänder, Gelenke und Sehnen werden außerdem schonend gestärkt.

Gut für den Kreislauf

Wandern stärkt den Kreislauf, fördert die Sauerstoffaufnahme, aktiviert Lunge und Herz, baut Stress ab, macht die Muskeln geschmeidig und fördert die allgemeine Konstitution sowie den Schlaf.

Du kannst mit regelmäßigem Wandern auch die geistige Konzentration fördern. Dein Gehirn freut sich verständlicherweise über einige Extraportionen Sauerstoff.

Einfach mal zur Ruhe kommen

Unsere Welt ist laut, unsere Welt ist schnell. Dadurch gerät unser vegetatives Nervensystem unter Dauerbeschuss, was wiederum Geist und Seele belastet. Die immer größere Zahl an Burnout-Erkrankungen spricht da eine klare Sprache. Wandern bietet dir die Chance, die Stille der Natur zu genießen. Die Ruhe eines Waldes oder einer weiten Wiese überträgt sich auf uns Menschen. Du kannst bei den gleichbleibenden, einfachen Bewegungen herrlich abschalten und neue seelische und körperliche Kräfte sammeln. Und das geschieht mit allen Sinnen: Wenn du dabei die Stille suchst, schärfst du deinen Gehörsinn, der durch ständigen Alltagslärm mächtig strapaziert wird. Wer der Natur durch das Wandern wieder einen größeren Platz in seinem Leben einräumt, wird belohnt!

Eine weitere Möglichkeit, zur inneren Ruhe zu finden, findest du auch bei unserer geführten Meditation, einem Waldspaziergang in der Mittagspause.