Wohlfühlen mit Wandern
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Wohlfühlen mit Wandern

Japanische Wissenschaftler erforschen seit zehn Jahren das ‚Shinrin-yoku‘, das Baden in Waldluft, und welche gesundheitlichen Auswirkungen die Waldatmosphäre hat. Es reduziert Stress und senkt damit den Puls, den Blutdruck und wirkt hierdurch wohltuend auf das Herz-Kreislauf-System.

Noch besser wirkt das Bewegen in Waldluft, Wandern ist gesund und liegt im Trend. Die regelmäßige Bewegung beugt Adipositas und Demenz vor, stärkt die Ausdauer und das Kreislaufsystem und damit das Herz. Wie ‚Shinrin-yoku‘ reduziert Wandern Stress und fördert damit Ausgeglichenheit und Wohlbefinden. Selbst kürzere Distanzen und leichte Strecken zeigten schon nach sieben Wochen Effekte. Und die Landschaft mit traumhaften Ausblicken bekommt man als Augenschmaus gratis dazu.

Quelle: Wanderinstitut

Auf Entdeckungstour: Wandern mit Kindern

Viele, gerade jüngere, Leute entdecken Wandern für sich. Wandern hat sein angestaubtes Image verloren. Aber geht das auch mit Kindern?

Kleinkinder z.B. können in einem Tragegestell, das auf den Rücken geschnallt wird, mitwandern. Der jeweilige Erwachsene sollte allerdings körperlich in der Lage sein, das Kind über die gesamte Strecke zu tragen. Regelmäßige Pausen, empfohlen sind sie im stündlichen Abstand, bieten dann auch dem Baby Bewegung.

Sind die Kinder größer, kann die Wanderroute an Alter und Können der Kinder angepasst werden. Im Kindergartenalter werden vom Deutschen Alpenverein maximal vier Stunden Gehzeit empfohlen. Ab dem Alter von zehn Jahren können sieben Stunden anvisiert werden. Kinder sehen während solcher Wanderungen viel in der Natur und gehen entsprechend auch gerne auf Entdeckungstour. Und zu mehreren macht’s natürlich noch mehr Spaß. Am besten sucht man Routen mit möglichen Abkürzungen heraus, um schnell nach Hause zu kommen, sollte der Nachwuchs vom Forscherdrang erschöpft sein.

Quelle: AOK